Topographia Alsatiae: Stürtzelbrunn

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Stürtzelbrunn (heute: Sturzelbronn)
<<<Vorheriger
Straßburg
Nächster>>>
Sultz
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 63.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Sturzelbronn (Abtei) in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[63]
Stürtzelbrunn /

Eine Abtey an den Gräntzen deß Undern-Elsaß / gegen Lothringen zu / und beym Hertzogen lib. 3. c. 16. und daselbst auch eine Verzeichnüß der Aebbte dieses Klosters / sampt etlichen Grabschrifften vornehmer Leute / darunder etlicher Graffen von Bitsch / so allhie ligen / zu lesen. Und meldet dieser Hertzog / am 51. Blat / daß der Abbt Wolffgang Digel / so dem Anastasio Dhuren, der 1576. gestorben / succedirt, ohne Vorwissen seines Convents, in Lothringen abgesetzt / und ein neuer Welscher Abbt / an sein statt / in das Kloster gethan worden. Dieweil aber hiedurch dem Convent, wider ihre Käyserliche Freyheiten / ihre Wahlen abgestrickt / hätten Sie sich darwider gesetzt / der Abbt gen Weissenburg / und die Conventuales gen Hagenau / in die Höff / gethan.