Topographia Circuli Burgundici: Celliere

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Topographia Germaniae
Celliere (heute: Sellières)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 263.
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[263] Celliere, Es stehet in einer Relation / daß Celliere, ein Stättlein / zwischen Beaune, und Dole, umb den 8. Januarii deß Jahrs 1640. von dem Frantzösischen Gubernatorn der eingenommenen Statt Poligny, in dieser Graffschafft Burgund / vor Tags überstiegen / alles in der Wehr gefundenes darnieder gemacht / außgeplündert / und in den Brand gesteckt worden. In der Landtafel stehet ein Sellieres, zwischen Belleuvre, und Castel Chalon, nicht gar weit von der gedachten Statt Poligny, so vielleicht dieses Celliere seyn mag / sonderlich weil der Fluß Seile, so Lateinisch Cella genannt wird / nahend dabey vorüber laufft. Paulus Merula hat einen Ort / so von ihme Celerae genant wird / welcher / durch Brünste / grossen Schaden gelitten / also / daß er davon schier gar zu Boden gelegt worden; dabey ein Schloß / so auch halb zerstört ligt. Cognatus setzt darzu / daß es allda ein Franciscaner Closter / und solcher Ort zwischen Balma, und Arlo, (oder / der Abbtey Baume, nahend Blecterans, nicht das obgedachte Baume les Nonnes, und Arley, sein Lager habe.