Topographia Circuli Burgundici: Chierves

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Topographia Germaniae
Chierves (heute: Chièvres)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 205.
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[205] Chierves, Chevre, Cervia, ein zwar kleines / aber lustiges / und schönes Städtlein / 5. Niederländische Meilen von Bergen / im Hennegöw gelegen / und dem Hauß von Croye gehörig / dardurch der nicht unbekante Bach Hunullus rinnet. Ein Adeliche / fromme Wittib / und weyland Frau dieses Städtleins / Namens Ida, hat umbs Jahr 1100. für die krancken Leute / allda einen Spital / und der Jungfrauen Marien zu Ehren eine Capell erbauet / so seyther deß 1326. Jahrs / der Wallfahrten (zu dem Marien-Bild) und der Wunder-Werck halber / wie Miraeus in Fastis pag. 728. schreibet / berühmt ist. Es ligt nicht weit von dannen Cambron, oder Camberona, ein Mönchs Abbtey Cistertzer Ordens / Anno 1140. gestifftet.