Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Cörlin

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Topographia Germaniae
Cörlin (heute: Karlino)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 41.
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Cörlin /

Von dieser Bischöfflich-Camminischen Stadt in Pommern schreibet Micraelius lib. 6. Pomer. p. 618. seq. also: Cörlin ist von Ann. 1240. her eine Bischofs-Stadt / sub latit. 53. 50. et longit. 40. 15. und hat ein Fürstlich Ampt und Schloß. Martinus Carith der Bischoff da nur zuvorn eine Capelle daselbst gewesen / hat eine feine Kirche / im Jahr 1510. durch Clauß Rinckhold / den Burgermeister / und Vorsteher / dahin bauen lassen / und zur selben gehen vier Dörffer zur Kirchen. Daselbst findet man das Monument Martini Weihers / deß Bischoffs / in dem Chor in Stein gehauen / wie auch besagten Martini Cariths Contrafeyt in einer gemahlten Tafel. Sie hält Jahrmärckt Sonnabends vor Palmarum, und auff Himmelfahrt. Biß hieher gedachter Autor. Es ligt aber dieses Städtlein nahend Belgard und 3. Meilen von Cößlin. Man kompt nächst am Städtlein über eine hültzerne Brucke hinein darunter fliessen drey Wasser hin / so alhie zusammen kommen / und alle drey so groß / als die Saal seyn. Es hat alda auch ein Schloß / welches An. 1643. im Septembri / die Keyserisch-Cracauischen besetzet haben.