Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Retz

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Topographia Germaniae
Retz (heute: Recz)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 88–89.
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[88]
Retz / Reetz /

Ein Brandeburgisch Städtlein / in der Neuen Marck / an den Pommerischen Gräntzen / zwischen Arnswalde / und Falckenburg / in der Gegend Kurtau / und Kalis / und an der Ihne / gelegen. An. 1627. ließ der König auß Schweden 2. Regiment zu Roß / und eines zu Fuß / wider Polen / in Mechelnburg / und da herumb / unter Johann Streiffen / Maximilian Teuffeln / und Keteritzen / werben / [89] welche im Februario aufbrachen / ihren wegen zwischen Pommern / und der Marck hinauff nahmen / über die Oder kamen / Retz erreichten / sich in Eyl eines Passes bey Satzig bemächtigten / und gar gemächlich von dannen nach Hammerstein in Pomerellen giengen / daselbst sie im Städtlein so allbereit Polnisch / vom Polnischen General Konite Polßky belägert / und zum Accord gebracht worden seynd. Nach diesem ist die Käyserliche Einquartirung in Pommern bald erfolget; wie beym offtangezogenen Micraelio, im Eingang deß 5. Buchs umbständlich zu lesen.