Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Risenburg

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Topographia Germaniae
Risenburg (heute: Prabuty)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 45.
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Risenburg /

Ein Städtlein / und Schloß / in Pomesamia, zwischen Christburg / und Freystadt / bey den Seen / Sargen / und Libenitz / und dem Wasser Liebe. Cromerus nennets ein weil Prabutham, ein weil Vambreznum, und sagt / daß der Culmische Bischoff / vor diesem / alhie seinen Sitz gehabt habe. Seye Anno 1414. von den Polen eingenommen / und nach dem Jahr 1422. von ihnen geplündert / und angezündet worden. Im 23. Buch nennet er Bischoffswerder auch Prabutham. Hennenberger schreibet fol. 398. also: Risenburg / Polnisch Prabuta: Das Land umb Risenburg hat man Resin geheissen / und man hälts darfür / daß es von den Risen (so fünff Elen lang gewesen / und darinnen gewohnet sollen haben) den Namen bekommen habe. Er sagt auch / daß Risenburg der Pomesanischen Bischöffe Sitz gewesen: wie er dann auch der Pomesanischen Bischöffe Namen fol. 399. setzet: unter welchen Paulus Speratus, Johannes Aurifaber, Johannes Draconites, Georgius Venetus, und Johannes Wigandus, gewest seyn: deren etlicher auch anderswo in diesem Tractat gedacht worden. Wäre also beym Cromero ein Irrthumb.