Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Woldenberg

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Topographia Germaniae
Woldenberg (heute: Dobiegniew)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 124–125.
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[124]
Woldenberg /

Zwischen Neu-Wedel / Marienwalde / Frideberg / und Dresen / oder Driesen / in der Neu-Marck / bey einem grossen Walde / gelegen / nahend welchem Orth / so ein Städtlein / Anno 1640. im Augusto der Rittmeister Strauß zu Cüstrin / (nachdem er die in Woldenberg gelegne Schwedische Reuterey überfallen / und zerstreut / und in 60. Pferd Beute gemacht /) den Schwedischen Legaten / Lillie Strom / sampt dem General Adjutanten von Stallhansischer Armee / und was sie bey sich hatten / gefangen / und zur Beuthe bekommen / und mit sich nach Cüstrin gebracht / die sonsten / als auß Schlesien / vom Gen. Stalhansen kommende / nach Stetin reisen wolten. Siehe den 4. Theil Theatri Europaei, p. 252. seq. Joh. Micraelius lib. 3. Pomer. p. 337. gedencket / auß deß Angeli Märckischer Chronic / eines Waldenburgs in diesem Lande / und sagt / [125] daß / nach dem im Jahr 1345. Hertzog Barnimb auß Pommern / Pasewalck / Prentzlow / Angermünde / Jagow / Brussow / Böytzenburg / Greiffenberg / Stolpe / Schweet / Vierraden / Verchenitz / Neuen Sund / und andere Städte / und Schlösser mehr / in der Marck erobert / Er auch Straußberg / Mönchberg / und Waldenburg / gewonnen habe.