Topographia Franconiae: Hilperhausen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Hilperhausen (heute: Hildburghausen)
<<<Vorheriger
Hirscheid
Nächster>>>
Höchstadt
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 48–49.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Hildburghausen in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[48]
Hilperhausen / Hildburgshausen.

Ein Fürstlich Sächsisch Altenburgisches Städtlein / in der Coburgischen Pfleg / zwischen Mainingen und Coburg / gelegen / so zwar beym Ober-Sächsischen Cräyß / wie oben an seinem Ort gemeldet worden / vertretten wird. Einer berichtet / es lige an der Werr und nit an der Schleuß / so bey Schleusingen hinlaufft. In einer geschriebenen Thüringischen Chronic stehet / Landgraff Balthasar zu Thüringen / habe mit seiner Gemahlin Margarethen / Burggraff Hansens von Nürnberg Tochter / An. 1377. zur Mitgifft / Hiltberg / Hilperhausen und Eißfeld / bekommen. Anno 1640. den 3. Hornung / Neuen Calenders haben die Bayrischen dieses Städlein eingenommen / und die darinn gelegene Schweden sich untergestellt: [49] wiewol die Schwedische / durch ein sonderlich Stratagema, sich deß Städtleins noch in diesem Jahr wieder bemächtigt haben. Und wird dieser Ort / bey dem jetzigen Krieg / sonders zweiffel / noch viel außgestanden haben / so bißhero noch nicht in den Druck kommen ist.