Topographia Hassiae: Hadamar

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
  ← Hachenburg Hadamar Häger →  
aus Topographia Hassiae, Text von Martin Zeiller, Illustrationen von Matthäus Merian
      Wikipedia-logo.png   Hadamar in der Wikipedia      
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern).


[82]
Hadamar.


Ist ein Gräfflich Nassawisch Residentz / vnnd ein schönes Schloß. In der Erbtheylung der Graffschafft Nassaw Dillenburg / so in Anno 1606. den 8. Octob. auff Absterben Herrn Graff Johann deß ältern zu Nassaw vorgenommen worden / hat auß seinen hinderlassenen Söhnen / Johann Ludwig / Graffe zu Nassaw / (jetzo deß H. Römischen Reichs Fürsten zu Nassaw / der Römischen Kayserl. Mayest. etc. Geheimen Rath / Cammerern / vnd Gevollmächtigten in Westphalen / vnd vorhero zu den Münsterischen vnnd Oßnabruckischen Friedens Tractaten Gesandten / so den 6. Mertzen / deß Jahrs 1653. gestorben:) die Herrschafft Hadamar/ Ellar / neben anderen mehrern Aemptern vnd pertinentien zu seinem Antheil vberkommen. Dieser Graff / nach dem er sich zum Römischen-Catholischen Glauben begeben / stellete ein Collegium Jesuitarum in diesem seinem Residentz-Ort an / darzu ihm vom Käyser Ferdinand Concession, wie auch vom Papst Confirmation gegeben worden. Vnd wurden von ihm darzu assignirt die FrawenClöster Dierstein vnd Beselich / so dann das Stifft Dietz / wie auch der Nassawische Antheil an dem Closter Thron; Daher Streit entstanden mit dem Hauß Nassaw-Dillenburg. Auß dieser Statt sind bürtig gewesen die Lorichii.

  ← [[{{{TOP}}}{{{VOR}}}|{{{VOR}}}]] {{{ORT}}} [[{{{TOP}}}{{{NAR}}}|{{{NAR}}}]] →