Topographia Saxoniae Inferioris:II. Saltza

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Topographia Germaniae
II. Saltza (heute: Bad Sülze)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1653, S. 210.
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II. Saltza /

Im Mechelburgischen / an dem Fluß Reckenitz / vnd den Pommerschen Gräntzen / so Lundorpius lib. 26. Contin. Sleid. pag. 637. Salinas, vnd ein Mechelburgisch Stättlein nennet. Melchias Nehel / in Erklärung deß Landes zu Mecklenburg / sagt / daß es zu Sultaw Saltzquelle habe / allda / vermittelst eines Gießwercks / das gesaltzene / vom wilden Wasser / gereiniget / vnd also gut Saltz gesotten werde: Welches / ohne Zweifel / dieses Saltza seyn wird; wie dann auch dieser Ort / von Johanne Laurenbergio, in der Tafel von Mecklenburg / Sulte genant wird / welches Andere in Hoch-Teutscher Spraach für Saltze verstehen: wird auch zu Lüneburg / vnd Schwäbischen Hall / die Saltzquell / die Sult / vnd Sul / geheissen. In einer geschriebenen Raißverzeichnuß / wird dieser Ort Soet genant / vnd gesagt / es lige solche Meckelburgische Statt fünff Meilen von Rostock; hab allda ein stattliches Saltzsieden / damit das Hertzogthumb versehen werde; davon auch der Nahm Soet komme; die Saltzpfannen seyen nicht bleyen / wie etwan an andern Orten / sondern eisern.