Topographia Sueviae: Blochingen

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Blochingen (heute: Plochingen)
<<<Vorheriger
Blawbeuren
Nächster>>>
Blumeneck
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 38.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Plochingen in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[38]
Blochingen /

Ist ein Marcktfleck / oder Comopolis, wie Crusius redet / (Bauhinus sagt / ein groß Dorff) im Neckerthal / zwischen Eßlingen vnnd Eberspach / oder zwischen Eßlingen / vnd Kirchheim vnder Teck / von jeder Statt zwo / vnd von Boll bey drey viertel Stundt / auch eine Stundt von Hochdorff / vnd auff der Landstrassen am Necker / gelegen: So Theils Blockingen / nennen: Wie dann der fünff vnd viertzigste Bischoff von Augspurg / Marquardus, ein Freyherr von Blokingen von Theils genandt / vnnd gesagt wirdt / daß / nach seinem Todte / solche Herrschafft an die Grafen von Würtemberg kommen / vnnd der Vogtey Stutgart einverleibt worden sey. Crusius schreibet parte tertia libro quarto capite duodecimo, daß vmbs Jahr 1341. die Freyherren von Blochingen / nicht gar weit von der Statt Eßlingen gelebt; auß denen Marquardus / zugenandt Neidling / gewesen / welcher endtlich Patriarch zu Aglar / oder Aquileia worden; vnnd entweder Anno 1378. oder 1381. gestorben; nach dessen Todte diese Herrschafft an das Hauß Würtemberg gelangt sey: Wiewol er hernach libro paralip. rerum Suevicarum sagt / daß Anno 1331. Johannes Freyherr von Blochingen / der Statt Eßlingen / sein Schloß Blochingen / vnnd alles was dazu gehörig / vmb achthundert Pfundt Heller / verkaufft habe. Hat viel Weinwachs allda.