Topographia Superioris Saxoniae: Buttstatt

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Buttstatt (heute: Buttstädt)
<<<Vorheriger
Buttelstatt
Nächster>>>
Calau
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 32–33.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Buttstädt in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[T12]
Butstadt.
[32]
Buttstatt

Ist auch ein Weymarisch Stättlein / ein Meyl Wegs / wie jetzt gesagt / von Buttelstatt / vnd 4. Meylen / wie berichtet wird / von Erfurt / in Thüringen / an dem Wasser Lossa / das in die Vnstrut laufft / gelegen. Es ist Buttstatt / [33] sonderlich wegen der Polnischen Viehemärckt / so Jährlich vff Michaelis, vnnd Allheyligen / da gehalten werden / berühmbt. Hat auch ein Ampt. Anno 1644. ward dieses Stättlein den 28. Septembr. von etlichem Volck / als man Marckt halten wollen / vberfallen / eine grosse Anzahl Ochsen hinweg getrieben / vnd vnderschiedliche Polnische Viehhändler abgesetzt. Im folgenden 45. Jahr lagen Hessische allhie / welche den 5. Febr. N. Cal. von den Keyserischen auß Zwickaw vberfallen worden / wobey allda in 8. Häusser verbronnen.