Topographia Superioris Saxoniae: Hoyerswerda

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Hoyerswerda
<<<Vorheriger
Hohenstein
Nächster>>>
Ichtershausen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 105.
Wikisource-logo.png Hoyerswerda in Wikisource
Wikipedia-logo.png Hoyerswerda in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[105]
Hoyerswerda / oder Hewerswerda.

In der Ober-Laußnitz / Stättlein / Schloß / vnd ziemblich grosse darzu gehörige Herrschafft. Gerardus Mercator setzet dieses Stättlein an die Spree; aber Bartholomaeus Scultetus, ein Laußnitzer von Gorlitz / an die Ilster / oder Elster. Nehel sagt am 283. Blat / gehöre denen von Ponickau / zu / namblich im Jahr 1641. vmbs Jahr 1610. schrieben sich die Herren von Promnitz davon. An. 1643. setzet die Meißnische Klagschrifft diesen Nahmen auch vnter die Chur-Sächsische abgebrante Stätt; vielleicht darumb / weilen der Zeit Laußnitz dem Herren Churfürsten zu Sachsen erblich gehörig ist. Es wird aber die Brunst vielleicht Anno 1631. geschehen seyn / als die Keyserischen Guben / Damme / Greissen / Gubenforst / Spremberg / vnd dieses Hoyerswerda / in der Laußnitz / ruinirt / vnnd zum theil verbrandt haben; wie in der Frühlings Relation deß Jahrs 1632. stehet.