Topographia Superioris Saxoniae: Schletz

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Topographia Germaniae
Schletz (heute: Schleiz)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 167.
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Schletz / Schlaitz / Schleitz.

Im Voigtland / gegen Thüringen werts / vnd in der Gegend vmb Ziegenruck vnd Auma / an der Wiesenta / vnd 4. Meylen von der Statt Hof / gelegen Stättlein vnnd Schloß / den Herren Reussen von Plauen gehörig / welche / ausserhalb der Statt / in einer Kirchen / vnser Lieben Frawen Berg genant / jhr Begräbnuß haben. Es hat auch in der Vorstatt / Niclas-Gassen genant / eine kleine Kirch: In der Statt selbsten aber eine feine wolgebaute Kirch. Es gibt allhie Jährlich / zu Friedens-Zeiten / einen stattlichen Viehmarckt. Wie einer berichtet / so liegt eine halbe Meyl von Schleitz / am Wald / der Streitwald genant / vnd der Sala / ein wolverwahrtes Schloß / auch den Herren Reussen gehörig.