Topographia Westphaliae: Tuinum

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Topographia Germaniae
Tuinum (heute: Thuin)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1647, S. 65.
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Tuinum,

Eine auff Hennegawischem Boden gelegenes / aber dem Stifft Lüttich zugehöriges Stättlein / so ziemlich berühmbt / von dannen man fünff Meilen nach Bergen in Hennegaw / vnd neunzehen nach Lüttich rechnen thut. Nicht weit von Tuin vnnd Covin / zwischen den Wassern Sabi, vnd Mosa, ligen zwey schöne / reiche / vnd auch vnter die Lüttichische Obrigkeit gehörige Klöster / Asne vnd Lobbe, deren das letztere / oder das Laubiense Monasterium, auch ins gemein Moustier en Faigne, oder Monasterium in Fania, genennet wird; allda vor Zeiten S. Theodulfus Abt gewesen / der aber zu Binß in Hennegaw / ruhet. Nicht weit von dieser Statt Tuin, oder Tudin, ligt / wie einer berichtet / der Flecken Nechlinia, oder Nalia, so ingleichem Lüttichischen Gebieths.