ADB:Grolman, Wilhelm von (Kammergerichtspräsident)

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Artikel „Grolmann, Wilh. Heinrich von“ von Albert Teichmann in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 9 (1879), S. 716–717, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Grolman,_Wilhelm_von_(Kammergerichtspr%C3%A4sident)&oldid=- (Version vom 14. Dezember 2019, 07:51 Uhr UTC)
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Grolmann: Wilh. Heinrich v. G., jüngerer Sohn des Obertribunalpräsidenten Heinrich Dietrich v. G., geboren zu Berlin den 28. Februar 1781, studirte in Göttingen und Halle, wurde 1804 Assessor bei der Regierung in Marienwerder, 1808 Kammergerichtsrath in Berlin, 1810 auch Mitglied des [717] kurmärkischen Pupillencollegiums. Er nahm als Major entscheidenden Antheil an dem Treffen bei Hagelsberg (Friccius, Gesch. d. Krieges von 1813, 1814, I. 292 ff.), der Blokade von Magdeburg und Wesel, den Treffen bei Fleurus und Wavre, nach denen er das eiserne Kreuz 1. Classe erhielt. Nach kurzer Thätigkeit in Cleve wurde er in das Ministerium zur Gesetzgebung berufen, 1821 bei dessen Auflösung Vicepräsident in Magdeburg, 1827 in Berlin am Kammergericht, 1831 Präsident dieses Gerichtshofes, 1840 Chefpräsident, Wirklicher Geheimrath (Excellenz) und Mitglied des Staatsraths. Wegen Kränklichkeit mußte er bald aus der Savigny’schen Gesetzgebungscommission austreten. Bei seinem Abschiede aus dem Staatsdienste (1845) wurde er durch Verleihung des rothen Adlerordens 1. Classe geehrt. Er starb am 1. Januar 1856 zu Berlin.

Pallmann in Ersch und Gruber, Thl. 92, S. 95, 96.