ADB:Hoddersen, Johann

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Empfohlene Zitierweise:

Artikel „Hoddersen, Johann“ von Karl Ernst Hermann Krause in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 12 (1880), S. 537, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hoddersen,_Johann&oldid=- (Version vom 23. Juli 2019, 10:08 Uhr UTC)
Allgemeine Deutsche Biographie
>>>enthalten in<<<
[[ADB:{{{VERWEIS}}}|{{{VERWEIS}}}]]
<<<Vorheriger
Hocsemius, Johann
Band 12 (1880), S. 537 (Quelle).
Wikisource-logo.png [[| bei Wikisource]]
Kein Wikipedia-Artikel
(Stand Mai 2015, suchen)
GND-Nummer 137591594
Datensatz, Rohdaten, Werke, Deutsche Biographie, weitere Angebote
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Kopiervorlage  
* {{ADB|12|537|537|Hoddersen, Johann|Karl Ernst Hermann Krause|ADB:Hoddersen, Johann}}    

{{Normdaten|TYP=p|GND=137591594}}    

Hodderßen: Johann H., geb. zu Beckum bei Rothenkirchen im Stadlande an der Unterweser, studirte in Wittenberg, ward dann Pastor in Hamelwarden (Herzogthum Oldenburg) und am 6. December 1564 zugleich Pastor der Kirche in Büttel (Osterstade), welche er aber, da die Weser beide Kirchspiele trennte, durch Vicarien vertreten ließ. Er hat, wenn nicht alle, doch die meisten Bücher der heiligen Schrift unmittelbar nach Luther’s Vollendung der einzelnen aus dem Hochdeutschen ins Niedersächsische von 1523–1533 übersetzt, welche dann Johann Bugenhagen als die berühmte Lübecker Bibel von 1533 bei Ludwig Dietz herausgab, ohne den Uebersetzer-Namen zu nennen, damit sie „schal heten des Luthers Biblia“. Der berühmte Dietrich von Stade hat zuerst die Spur gefunden, der Joh. Melch. Göze dann folgte. In der That zeigt sich darin H. als ein seltenes Beispiel von Bescheidenheit und Demuth.

Die Nachweise bei v. Halem, Gesch. des Herz. Oldenburg, II. S. 43 ff.