ADB:Werner, Franz von

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Artikel „Werner, Franz von“ von Ludwig Julius Fränkel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 42 (1897), S. 44–48, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Werner,_Franz_von&oldid=- (Version vom 17. Oktober 2019, 13:19 Uhr UTC)
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Werner: Franz von W., Diplomat und Dichter unter dem Namen Murad Efendi, wurde als der Sohn eines in Kroatien ansässigen Gutsbesitzers deutscher Nationalität am 30. Mai 1836 zu Wien geboren. Auf seinem Knaben- und Jünglingsalter lagert ein Schleier, der uns das Wachsen und Werden dieses ungewöhnlichen Menschen verhüllt, und insbesondere über seinen Bildungsgang stehen keinerlei positive Nachrichten zu Gebote, obwol gerade dieser angesichts der Vielgewandtheit und geistigen Versabilität Werner’s erhöhtes Interesse gewähren würde. Verschiedenartige Anspielungen, Vergleiche, Reminiscenzen mit Bezug auf Sage, Geschichte und Poesie des hellenischen Alterthums machen eine genaue Bekanntschaft damit zur Gewißheit, auch wenn wir nicht neuerdings Werner’s Gymnasialbesuch bestätigt gehört hätten, eingestreute Citate deutscher Classiker zeigen ihn gut belesen, französisches Argot und intimere Brocken des Englischen sprachlich beschlagen, wie er später auch in den Hauptidiomen des islamitischen Orients heimisch ward und persischer Sprache und Litteratur neben Studien über „den ottomanischen Parnaß“ sogar eine tiefere Hingabe gewidmet hat. Auch die politischen Ereignisse der Neuzeit in ihren Zusammenhängen müssen zeitig seinen Blick gefesselt haben; wenigstens greifen seine cultur- und socialgeschichtlichen Betrachtungen über das Verhältniß des Sultanreiches zum Abendlande fortwährend auf ältere und neuere Vorgänge zurück. Auf derartige Kenntnisse läßt dasjenige seiner Bücher schließen, das ganz und gar auf Erfahrungen seines eigenthümlichen Lebenswegs beruht und trotz ausgesprochener Absicht, nicht „die Memoirenlitteratur zu bereichern“, Gottlob einige Einzelanhaltspunkte liefert und die Sphäre seiner Wirksamkeit in großen Zügen farbig widerstrahlt. Ein Buch gesammelter Erinnerungen aus den drittehalb Jahrzehnten seiner Wanderfahrten als türkischer Staatsdiener wäre zweifellos ebenso packend wie belehrend ausgefallen. Mag sein, daß er es bei längerem Leben doch noch, vielleicht anonym, geschrieben hätte. Aber im ganzen scheint der türkische Charakterzug, nicht nach der Vergangenheit des Menschen zu forschen, namentlich nicht deren Vorkommnisse gleichsam chronolögisch abzustempeln, den er wiederholt sympathisch erwähnt, ihn bewogen zu haben, dem Fremden jene [45] undurchdringliche Hülle von Romantik nicht zu lüften, wie sie die Motive seiner bürgerlichen Laufbahn uns versteckt.

Ein frühreifer Knabe voll Wißbegier, noch mehr aber voll brennender Sucht, die Welt kennen zu lernen, da zumal, wo sie sich nicht nach Durchschnittsregeln fortschiebt, so hat man sich diesen „Jung-Werner“ vorzustellen, und ein wenig zum Abenteuerlichen mag seine Phantasie in dem seltsamen Völker-, Sprachen-, Sittengemisch des Kroatien seiner Jugend angereizt worden sein. Noch ohne Flaum auf den Lippen ist er österreichischer Husar gewesen, aber schon 1853 oder Anfang 1854 in die türkische Armee übergetreten, er, der sich, wie er erzählt, „kein Heil außer dem blankgeputzten Metall, dem schwarzgeglänzten Lederzeug und außerhalb dem Dogma des alleinseligmachenden ‚Schick‘ denken“ konnte. W. stand bei einem der zwei disciplinlosen sogenannten „polnischen Regimenter“, den einzigen christlichen des türkischen Heeresverbandes, wo fast alle Officiere polnische Emigranten waren und der bekannte zwei Mal convertirende Dichter Michael Czaïkowski, seit 1851 zum Prophetenglauben abgeschwenkt, als Mohammed Sadyk Pascha das Commando dieser „ottomanischen Kosacken“ führte, um das Polenreich wieder aufzurichten. Natürlich fühlte sich der nicht eben thatenlustige, am wenigsten renommistische W. da nicht wohl, benutzte also die nächste Gelegenheit, um seine rasch erworbene Einsicht in die türkischen Zustände – schon 1854 begegnen wir ihm auf einer Reise in Nord-Kleinasien in innigem Connex mit der eingeborenen Gesellschaft – an erster Stelle, bei der Regierung selbst zu verwerthen. 1854 nach dem Krimkriege, an dem er wol kaum activ theilnahm, kam er ins türkische Ministerium des Aeußern, wo er, wie ja überhaupt damals die Staatsmaschine lebhafteren Gang annahm, am ehesten befriedigt zu werden hoffte. Dabei hat er den Familiennamen „Murad Efendi“ eingetauscht, was keineswegs Pseudonym ist, nicht freilich seine römisch-katholische Confession. Dieser letzteren hing er übrigens mit völliger Unabhängigkeit an und macht gelegentlich aus seiner Hinneigung von abendländischer Pfaffen-Unduldsamkeit und Frömmigkeitsheuchelei zur factischen Glaubensfreiheit in der Türkei gar kein Hehl. Von Haus aus vorurtheilslos, hat sich W. zu immer reinerer Objectivität gegenüber seinem Adoptivvaterlande emporgerungen, und wie er dabei seine deutsche Abkunft nie verleugnet, sich aber möglichst in die Eigenart seiner neuen Landsleute und ihrer Civilisation versenkt hat, beleuchtet hübsch ein Absatz des Vorworts der „Türkischen Skizzen“: „Eigenthümliche Verhältnisse haben den Oesterreicher, also den deutschen Orientalen in die Lage gesetzt, das Wesen des Ottomanen kennen zu lernen, sein Leben zu leben, und in früher Jugend schon in seiner Denkart zu denken. Dabei ward es ihm gegeben, das Angeschaute, Erfahrene als Deutscher darzustellen“, eben in diesem Buche.

Anfangs 1858 finden wir W., der schon vorher, als man seine hervorragenden Fähigkeiten durchschaut hatte, dem originellen mächtigen Großvezier (Küprisli, d. h. Cypriot) Mehemed Pascha beigegeben gewesen (Werner’s „Türkische Skizzen“ III, 152 ff. ist er fein conterfeit), „soeben aus den Reihen des Heeres in das Auswärtige Amt übergetreten“ als Secretär des Kemal Effendi, außerordentlichen Commissars zur Beschwichtigung der Herzegowina und der Montenegriner, auf dem unsichern Boden der bosnischen Provinzen. Halb unfreiwillig vom Kriegsschauplatze, dessen Scenerie er köstlich reproducirt, über die österreichische Grenze verschlagen, schied er ein für alle Mal aus dem Verwaltungressort, und von Stund an gehört er der Diplomatie. Zunächst betraute man ihn mit mehreren Specialmissionen, 1859 nach Bukarest, 1860 nach Palermo. 1864 wurde er Consul für das Banat – wie er sich einmal bezeichnet „für Südungarn“ – mit dem Amtssitze zu Temesvar, an der Wende 1872 auf 73 [46] Generalconsul in Venedig, 1874 in Dresden. 1876 zum Botschaftsrath in Paris designirt, trat er diesen Posten nicht an, sondern wurde zu Beginn 1877 vom Großvezier Edhem Pascha, seinem besonderen Gönner, in sein Cabinett berufen und im Sommer desselben Jahres zum Ministerresidenten für Schweden und Norwegen, sowie gleichzeitig für die Niederlande ernannt, 1880 mit Rang und Titel eines bevollmächtigten Ministers und außerordentlichen Gesandten bekleidet. Wie er in seinen vorhergehenden Stellungen durch Ordensdecorationen sowie durch Medaillen für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet worden war, so trat er zu den beiden Souveränen, bei denen er jetzt beglaubigt war, in enge persönliche Beziehungen: der scandinavische König Oskar II., der bekanntlich selbst dichterisch thätig, wandte ihm seine engste Neigung zu, und Wilhelm III. von Holland ließ eigens für ihn eine große goldne Medaille prägen, die auf der einen Seite des Königs Brustbild, auf der andern eine lateinische, Werner’s Verdienst um Kunst und Wissenschaft als Grund der Verleihung angebende Aufschrift trug. Mitten aus dieser glänzenden Carrière, auf dem Gipfel männlicher und schriftstellerischer Kraft, nach der glücklichen Ehe mit der vorherigen Tragödin Henriette Ebell, riß ihn ein unbarmherziger Tod am 14. September 1881 im Haag.

Die schriftstellerische Ader hat sich bei W. wol früh geregt. Denn die Ausbeute seiner Jugendlyrik, „Klänge aus dem Osten“, soll er nach Angaben von einer Seite schon 1859 herausgegeben haben (oder 1865 ?), sicher ist erst ein Druck davon aus dem Jahre 1869. Auf demselben Felde lag die Sammlung „Durch Thüringen“ (1870), und auch dann hat er öfters sein empfindungs- und gedankenvolles Gemüth glücklich in analogen Versen ausströmen lassen: „Ost und West. Gedichte“ (1877, 3. Aufl. 1881), „Balladen und Bilder“ (1879, 3. Aufl. 1885), der „Festgruß zum 25jährigen Regierungsjubiläum des Großherzogs (Peter) von Oldenburg“ (1878), wozu auch das köstliche Büchlein „Nasreddin Chodja. Ein osmanischer Eulenspiegel“, 1878 in drei Abdrücken (4. Aufl. 1890 bezw. 1894) erschienen, hinzutritt. Dies letztere stellt sichtlich eine Lieblingsarbeit von ihm dar und erweist an seinem Theile den hohen Grad von Werner’s steigender Anpassung an orientalisch-mohammedanische Denk- und Ausdrucksweise. Der Inhalt ist nicht so sehr „westöstlicher Humor in ergötzlicher, bisweilen barocker Fassung“, wie Gottschall sagt, sondern dichtet aus genauester Kenntniß der volksthümlichen Elemente, die den Schalksnarren Naßreddin Chodja von Brussa gebaren und bis dato in unvermindertem Ansehen bei Hoch und Gering fortleben ließen, die Fülle umlaufender Schabernack-Anekdoten nach. In strenger sich anlehnender Fassung findet man letztere in „Die Schwänke des Naßr-ed-din und Buadem von Mehemed Tewfik, deutsch von E. Müllendorf“ (1890; Reclam’s Universalbibliothek); in Deutschland scheint auf diesen mohammedanischen volksmäßigen Spaßmacher zuerst K. Fr. Flögel, Geschichte der Hofnarren (1789), S. 176–179, Bezug genommen zu haben, wo Nasureddin Chodscha aus Jengi Scheher als Hofnarr des Sultans Bajazet im 14. Jahrhundert erscheint. Und die schon oben charakterisirten „Türkischen Skizzen“ (2. Aufl. 1878), unleugbar der verläßlichste Wegweiser in die uns noch vielfach exotisch dünkenden Verhältnisse im Padischah-Reiche, liegen auf demselben Brett: „diese fesselnden Blätter, bei aller Freude am morgenländischen Wesen objectiv gehalten, traten während des russisch-türkischen Kriegs (1876 bis 1878) manchen in Europa verbreiteten Vorurtheilen über osmanisches Volksleben und osmanischen Volkscharakter entgegen, ohne die schweren Schäden des osmanischen Staatslebens irgend in Abrede zu stellen“.

Eine eigene Seite an W. bildet der Dramatiker. Die fruchtbarste Thätigkeit als solcher, zu der es ihn überhaupt am meisten trieb, fällt in die Jahre [47] seines Temesvarer Consulats. Seine hervorragendste Leistung ward das türkische Reformstück „Selim III.“, 1872 am Wiener Burg- und am Dresdener Hoftheater mit Erfolg aufgeführt und damals in Wien, später in Reclam’s Universalbibliothek gedruckt: der Sultan und sein modern denkender Minister Hussein werden durch verständnißlose Conservative mit einander verhetzt, und die Neugestaltung des Staats wird illusorisch, als eine Potiphar-Verwicklung dazutritt: Hussein, beschuldigt, seines Herrn Favoritin Zuleicha zu lieben, weist thatsächlich deren Antrag ab, Selim läßt ihn tödten, stirbt aber selbst gegen die Janitscharen (1870). „Marino Faliero“ (1871), die vereitelte Revolution des bekannten Dogen behandelnd, mischt theatralisch herausgearbeitete Knappheit mit heißester Leidenschaft, spiegelt den Anlaß in venetianischen socialen Scenen und Faliero’s Zorn über Steno’s matte Bestrafung für seiner Gattin Schimpf, den Ausgang in der letzteren Geschwätzigkeit. „Mirabeau“ (1875) setzt der dramatischen Steigerung von vornherein Schranken durch eine supponirte Wechselneigung des Helden und der Königin Marie Antoinette und läßt den Gifttod des verrätherischen Revolutionsmannes gerechtfertigt aussehen. „Johanna Gray“ bleibt trotz fein ausgeklügelter Verschlingung der politischen Fäden ziemlich unwirksam, weil es bei diesem Stoffe nicht gelingen konnte, der Heldin die Eigenschaft eines Spielballs von tyrannischen Egoisten zu benehmen; jedoch ist die psychologische Ergründung anstatt massiger Geschehnisse hier schon merklich fortgeschritten. „Ines de Castro“ (1872), die Geschichte von der kronprinzlichen Mesalliance, führt zur Katastrophe, indem das ehrgeizige Edelfräulein den Geliebten in den Kampf wider seinen Vater treibt. Man erkennt, daß leider Werner’s Kraft, die fast stets die Töne des echten Pathos findet und richtig anzubringen weiß, leicht versagt, wo man vor der Entscheidung ein großes Motiv die Handlung fest zusammenfassen zu sehen erwartet; da tritt dann gewöhnlich ein Conglomerat morgenländischer Bilder und Blumen und Schiller’scher Rhetorik als Ersatz ein. Die sprachliche und innerliche Charakteristik der Personen ist höchst sorgsam gepflegt und in der Revision für die dreibändige Gesammtausgabe der „Dramatischen Werke“ (1881), deren Druck in Leyden W. noch kurz vor seinem Tode überwachte, noch verfeinert. Die in letztere mit aufgenommenen Lustspiele „Durch die Vase“ (1875), „Bogadil“ (1874), „Professors Brautfahrt“ (1874, als Schwank bezeichnet), „Mit dem Strom“ (1874) sowie das dreiactige Alpenschauspiel „Auf dem Kreuzhof“ stehen hinter jenen Tragödien hohen Stils weit zurück, mögen auch einzelne komische Conflicte und nicht übel combinirte Situationen vorkommen; sie sind freilich auch im Verlaufe ganz kurzer Zeit, zumeist 1874, geschrieben und übrigens sämmtlich in Prosa, wie auch das moderne Trauerspiel „Mirabeau“ und, nach Shakespeare’s Art, gewisse Stellen der andern, wo es der Stoff nahelegt. Außerdem schrieb W. ein einactiges Lustspiel „Ein Roman“ (1874), das möglicher Weise als zu actuell von der Gesammtausgabe aus derselben Ursache ausgeschlossen blieb wie das Drama „Auf dem – Hof“; dies hat er nur unter vertrautesten Freunden vorgelesen, eine Mittheilungsform, die er sehr gern anwandte und außerordentlich wirkungsvoll beherrschte. Durch diese Kunst gelang es ihm auch, die Aufführung mehrerer seiner Bühnenerzeugnisse durchzusetzen, während er für das heutige Repertoire todt ist. Unverdientermaßen ist W., der viel zu jung für seine dichterische wie für seine staatsmännische Entwicklung gestorben ist, jetzt so gut wie ganz vergessen: er war ein hoch und eigen begabter Mensch und entfaltete seine Talente in nicht alltäglichem Gange mit starkem Willen und Vollbewußtsein. Ein Jahrhundert früher wäre er wol zum „Kraftgenie“ ausgewachsen.

Die Hauptdaten zuerst bei Frz. Brümmer, Dtschs. Dichter-Lexikon II, 79, dann in dessen Lexik. d. dtsch. Dichter und Pros. d. 19. Jhs. III, 75; Bornmüller, [48] Biogr. Schriftsteller-Lex. d. Gegenw. S. 517 f., ein in Meyer’s Conversationslex.5 XII, 642 (vgl. auch Stern’s Lex. d. dtsch. Nationallit. S. 258) verbesserter Artikel; der in Brockhaus’ Konversationslex.14 XVI, 642 ist aus dem vom Unterzeichneten eingelieferten verkürzt. Am eingehendsten bis jetzt Wurzbach, Biogr. Lex. d. Kaiserth. Oesterr. LV, 49–51, wo noch angeführt werden: Wiener illustr. Extrablatt, 1872, 24. Mai, Feuilleton: „Ein Wiener Türk“; Magazin f. Literatur des In- u. Auslandes, 1880, Nr. 34, Kleine Rundschau; Illustrirtes Musik- u. Theaterjournal 1876, S. 1149. Vgl. ferner R. v. Gottschalk, Die dtsch. Nationallit. des 19. Jhs,6 IV, 148–150, wo besonders der Dramatiker behandelt ist, und A. Klaar, Gesch. d. mod. Dramas in Umrissen, S. 274 f. Die unabsichtlich autobiographischen Andeutungen der „Türkischen Skizzen“ wurden bisher nicht berücksichtigt. Ein Porträt Werner’s steht vor seinen Gedichten „Ost und West“. Das oben in Anführungszeichen gegebene Votum über die actuelle Wirkung der „Türkischen Skizzen“ ist von Ad. Stern in Meyer’s Deutschem Jahrbuch 1879–80, S. 363.[1]

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 48. Z. 15 v. o.: Ein Porträt Franz v. Werner’s, Kniestück und Oelgemälde, bezeichnet S. G. W., lieferte Dr. Gaston Murad Bey in Graz (Sohn von ihm?) zur „Internationalen Ausstellung für Musik und Theaterwesen Wien 1892“: vgl. deren „Fach-Katalog zur Abtheilung für deutsches Drama und Theater“ S. 217 Nr. 524. [Bd. 44, S. 574]