BLKÖ:Semper, Gottfried

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Sempenz, Johann
Band: 34 (1877), ab Seite: 93. (Quelle)
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Semper, Gottfried (Architekt, geb. zu Altona am 29. November 1803). Seine erste Ausbildung erhielt S. bei einem Pfarrer, der ihn in das Studium der classischen Literatur einführte. Als es sich darum handelte, einen Lebensberuf zu wählen, entschied sich S. für die militärische Laufbahn und ging zuvörderst nach Göttingen, um sich daselbst im Hinblick auf seinen künftigen Beruf, vor Allem in den mathematischen Disciplinen auszubilden. Dort aber wurde er bald anderen Sinnes und fand, daß der Soldatenstand ihm lange nicht das bieten würde, was er suche. Er ging nun nach München, wo ihn aber sein offenes, heißblütiges Wesen in allerlei Händel verwickelte, von dort nach Regensburg und später nach Paris, wo er über ein Jahr bei dem Architekten Gau seine Studien machte. Nun kehrte er nach Deutschland zurück und war zunächst beim Bremer Hafenbaue thätig. Doch ging in dieser rein mechanischen Beschäftigung nicht seine Seele auf, er begab sich also wieder nach Paris zurück und machte nun mit allem Eifer gründliche architektonische Studien. So kam das Jahr 1830 heran, S. verließ die Seinestadt, um eine Reise nach Italien anzutreten. Mit 27 Jahren im gelobten Lande der Kunst, theoretisch tüchtig vorgebildet, da gab es für den kunststrebenden Jüngling nicht nur herrliche Augenweide, es gab auch praktische Ziele, die es in der Zukunft zu verwirklichen galt. Vier volle Jahre durchwanderte S. theilweise in Gesellschaft von ausgezeichneten französischen Architekten, theilweise allein Italien und Griechenland, den Winter von 1831 bis 1832 verlebte er in Athen, aber der Ausbruch des Bürgerkrieges verhinderte ihn, seine Reise auf die Inseln auszudehnen und seine Absicht, Constantinopel zu besuchen, auszuführen. Er kehrte nun wieder nach Italien zurück, wo er sich bis zum Jahr 1834 abwechselnd in Neapel, Rom und Florenz aufhielt, und nun nach Deutschland zurückkehrte, um an Thürmer’s Stelle die Professur der Architectur an der Bauschule in Dresden zu übernehmen. Nicht mit leeren Händen war [94] S. in’s Vaterland zurückgekehrt, seine Mappen waren voll von Zeichnungen, Skizzen, Studien und Entwürfen, welche das ernsteste Interesse aller Sachverständigen erregten und dem jungen Künstler insbesondere das Wohlwollen Schinkel’s erwarben. In Dresden eröffnete sich dem Künstler durch seinen König ein großartiger Wirkungskreis, so daß seine Wirksamkeit nicht blos auf die Theorie im Lehrsaale beschränkt blieb, sondern sich ihm vielmehr Gelegenheit darbot, die Ansichten und Lehren seiner Kunst praktisch zur Anschauung zu bringen. Zuerst decorirte S. das Antikencabinet nach seiner Theorie über die Verbindung der plastischen Kunst mit der Architectur und mit hervorhebender Farbe. Dann führte er den Plan zum neuen Schauspielhause aus, welches an der Stelle des 1754 erbauten Opernhauses sich erhob und eine Zierde Dresdens bildete. Wenn er bei diesem Baue den Kreis seiner strengen, classischen Studien überschreiten und bei demselben auch bunte Renaissanceformen anwenden mußte, so zeigt er dabei die Fülle und den Reichthum seines schaffenden Genius, indem er scheinbar heterogene Elemente künstlerisch zu verbinden verstand. Ebenso wendete er an der Synagoge, welche er gleichfalls gebaut, byzantinische und im Innern selbst maurische Formen an. Nach seinem Plane wurde ferner in den Jahren 1837 und 1838 das neue Frauenhospital erbaut. Nach dem großen Brande, welcher im Jahre 1843 einen großen Theil Hamburgs eingeäschert, bewarb sich Semper auch um den Bau der neuen Nikolaikirche, und seinem Plane wurde ursprünglich der Preis zuerkannt, später aber von der Kirchen-Commission diese Zuerkennung des Preises abgelehnt, in Folge dessen eine neue Prüfung der Pläne vorgenommen, bei welcher Semper’s Plan unberücksichtigt blieb, was ihn zur Herausgabe der Schrift: „Ueber den Bau evangelischer Kirchen. Mit besonderer Beziehung auf die gegenwärtige Frage über die Art des Neubaues der Nikolaikirche in Hamburg und auf ein dafür entworfenes Project“ (Leipzig 1845, Teubner, gr. 8°.) veranlaßte, worin S. bei dem in Anwendung des Spitzbogen- und Rundbogenstyls herrschenden Streite zu beweisen sucht, daß der Spitzbogenstyl wegen der Raumverhältnisse, die er fordert, den Bedürfnissen des evangelischen, wesentlich durch die Predigt eingenommenen Gottesdienstes nicht gemäß sei, daß er sich mit der Einrichtung von Emporen nicht vertrage, und daß dieser Styl fälschlich als der ausschließlich deutschnationale bezeichnet werde. Im Jahre 1845 beschäftigte sich S. mit den Plänen zum neuen Museum in Dresden, womit ihn das Ministerium beauftragt und deren er mehrere vorgelegt hatte. So lebte S. als Lehrer und ausübender Künstler bereits 15 Jahre in Dresden, als das Jahr 1848 über Deutschland hereinbrach und S. auf fast komische Weise in dessen Wirbel hineingezogen wurde. Wie das so gekommen bei dem Manne, der in Ausübung seines Künstlerberufes nie geschmälert, dem von seinem edlen Fürsten wiederholt Zeichen der Huld verliehen worden, ist nie recht aufgeklärt worden; wie harmlos übrigens der Revolutionär Semper erscheint, dafür gibt der nachstehende, wir glauben kaum erfundene Vorfall das beste Zeugniß. Als nämlich in jenem Jahre des Heils auch in Dresden Barricaden entstanden, hatte S., auf einem Gange durch die Stadt begriffen, beim Anblick einer Barricade den Leuten, welche an dem naturwüchsigen Bollwerk ziemlich ungeschickt handthierten, unmuthig zugerufen: „Nicht einmal Barricaden [95] könnt ihr bauen!“ Und von den Arbeitern nun beim Worte genommen, habe S. auch auf diesem Gebiete elementarer Baukunst seine Meisterschaft bethätigt und damit sich selbst das Urtheil gesprochen. So wird – und in glaubwürdiger Weise – Semper’s Antheil an der 48er Revolution erzählt; man sieht, daß sich S. im Feuereifer seiner Kunst zu einer That hinreißen ließ, bei der er wohl ansonst nichts, höchstens an Befriedigung seiner Kunsteitelkeit, dachte. Den Barricadenbau aber hatte er 1830 in Paris zu lernen Gelegenheit gehabt. Nach dem Dresdener Aufstande verließ S. die Stadt, ging vorerst nach Paris, dann nach London, wo er, wie schon bei der ersten Weltausstellung, an den Vorarbeiten zur Gründung des Kensington-Museums mitarbeitete und als Lehrer wirkte. Aus der Zeit seines Londoner Aufenthaltes besitzt das Wiener Oesterreichische Museum ein Manuscript Semper’s in englischer Sprache vom Jahre 1852, betitelt: „Ideales Museum für Metalltechnik“, das ein interessantes Zeugniß gibt von des Künstlers Vielseitigkeit und Gründlichkeit der Studien. Im Jahre 1853 erfolgte Semper’s Berufung nach Zürich, um an der dortigen polytechnischen Schule die Stelle eines Directors an der Abtheilung für Architectur zu übernehmen. Achtzehn Jahre war S. auf diesem Posten thätig, „ein Stern erster Größe“, wie einer seiner Biographen schreibt, „weithin leuchtend und viele strebende Jünger der Kunst zu sich heranziehend“. Von den schriftstellerischen Arbeiten Semper’s aus dieser Zeit, wie von denselben überhaupt, soll weiter unten die Rede sein. Von architektonischen Schöpfungen aber, welche in die Periode seines Züricher Aufenthaltes fallen, sind anzuführen: am Neubau des Polytechnicums in Zürich der Mittelbau mit dem Vestibule, dem Antikensaal und der Aula, ferner die ihn umgebenden mächtigen Terrassen und Treppenanlagen, sämmtlich nach seinem Project ausgeführt; die Sternwarte; das Stadthaus, das nach Ausspruch von Bauverständigen, in Folge seiner classischen Ausführung, der Wallfahrtsort für die Architekten der Zukunft werden wird; das Lagerhaus des Großkaufmannes Fierz; die zwei Theaterentwürfe für Rio-Janeiro und München, ersteres noch, wie das alte Dresdener Theater mit vorspringendem, vollem Halbkreis, aber viel imposanter und kräftiger gegliedert, letzteres mit Segmentbogen und im Hinblick auf den Wagner-Cultus mit ausgedehnten Festsälen; ein Entwurf für den Bahnhof in Zürich, von dem, wie sein Biograph berichtet, „nur ein Funke in die definitiven Pläne übersprang, und die Einsteighalle zur architektonisch bedeutendsten aller derartigen Anlagen erhob“, und ein kleiner Entwurf für den Cursalon in Baden (in der Schweiz), in welchem er das großartige System römischer Architectur geistvoll in kleinere Verhältnisse zu fügen verstanden hat. Da sollte den in Zürich bereits Eingebürgerten ein Ruf zur Lösung noch größerer Aufgaben aus langgewohnten, liebgewordenen Verhältnissen reißen. Es konnte sich nämlich in der Concurrenz für die kaiserlichen Museen in Wien die Jury nicht einigen und in Folge dieses Umstandes hatte der Oberstkämmerer Franz Graf Crenneville den glücklichen Gedanken, einen außerhalb des Parteikampfes stehen, den Architekten ersten Ranges, u. z. eben Semper, vorzuschlagen und der Vorschlag erhielt die kais. Genehmigung. Aber auch Semper vermochte nicht, die vom Hofe festgesetzte und von den hervorragenderen Concurrenten nicht eingehaltene [96] Bedingung umzustoßen, nach welcher die Stallungen zum Centrum der ganzen Museumsanlage erhoben wurden und so entschied er sich für das Hasenauer’sche Project mit Vorbehalt wesentlicher Aenderungen. Das war im Frühjahr 1869 geschehen und Semper von Altona aus, wo er eben weilte, zu Sr. Majestät dem Kaiser nach Ofen berufen worden, wo ihm eine Wohnung in der kais. Burg angewiesen wurde. Hier hatte die öffentliche Meinung Semper als den Einzigen, der nun die schon halb verfahrene Angelegenheit des Baues der Museen in das richtige Geleise zu bringen im Stande sei. Nun fand auch bald darauf die Berufung Semper’s zum Baue der Museen nach Wien Statt, an welchem er im Vereine mit Hasenauer wirken sollte. Semper erbat sich nun vom schweizerischen Bundesrathe die Entlassung und erhielt sie nach beendetem Studienjahre 1870, worauf er im Herbst nach Wien übersiedelte. In der Zwischenzeit – September 1869 – fallt auch der Brand des Dresdener Hoftheaters, welches Semper erbaut und aus welchem, nachdem er in Folge des Dresdener Aufstandes und des Einmarsches der preußischen Truppen im Jahre 1849 aus Sachsen hatte fliehen müssen, um den Kriegsgerichten zu entgehen, der Fanatismus der Reaction das Bild des Erbauers hatte entfernen lassen. Es knüpfte sich somit an diesen Bau für den Künstler eine bittere Erinnerung und doch war man wenige Monate später gezwungen, wieder Semper zum leitenden Architekten des Neubaues zu ernennen. Interessant erscheint es von den Ursachen, welche außer dem Drucke der öffentlichen Meinung auf diesen so überraschenden Umschwung der Ansichten in den maßgebenden Kreisen eingewirkt, Notiz zu nehmen. Von den Architekten nämlich, welche neben Semper zu einer beschränkten Concurrenz berufen werden sollten und bereits eine Anfrage erhalten hatten (Ferstel in Wien, Leins in Stuttgart und Titz in Berlin), soll Ferstel die Betheiligung mit Rücksicht auf Semper abgelehnt, Leins aber aus demselben Grunde gar nicht geantwortet haben. – Nachdem, wie schon erwähnt, die Berufung des Künstlers nach Wien erfolgt war, um im Vereine mit Hasenauer zunächst den Bau der Museen auszuführen, wurde ihm zu gleicher Zeit, als ihm der Bau des Dresdener Theaters war übertragen worden, auch der Auftrag gegeben, einen Entwurf für das neue Hofburgtheater in Wien anzufertigen. Ueber die Entwürfe der genannten Bauten, u. z. über jene der beiden Museen, in Verbindung mit dem Ausbaue der grandiosen Kaiserburg, berichtet ausführlich Herr von V(incenti) in seinen „Wiener Briefen“ in der Augsburger „Allgemeinen Zeitung“ [1874, Beilage Nr. 256, XXIV. Brief], über jenen des Hofburgtheaters ebenderselbe im nämlichen Blatte [1875, Beilage Nr. 203, XLVIII. Brief]. Semper steht also unter den Schöpfern und Begründern der neuen Bau-Aera Wiens, welche sich durch die großartigsten Monumentalbauten auszeichnet, obenan, denn von diesen zehn Bauobjecten, welche eben den Cyklus der Monumentalbauten bilden, werden vier, nämlich jene der beiden Museen, der Ausbau der Kaiserburg und das neue Hofburgtheater von Semper in Verbindung mit Hasenauer ausgeführt, während das Wiener Stadthaus von Friedrich Schmidt [Bd. XXX, S. 244]], die Universität von Ferstel [Bd. IV, S. 201], der Reichsrathspalast, [97] die Börse und Akademie der bildenden Künste von Theophil Hansen [Bd. VII, S. 330][WS 1] und der Justizpalast von Alexander von Wielemans gebaut worden. Im bisher Gesagten wurde vorzugsweise die technisch-architektonische Wirksamkeit Semper’s dargestellt. Es ist nunmehr der nicht minder hervorragenden schriftstellerischen in seinem Fache zu gedenken. Seines Werkes „Ueber den Bau evangelischer Kirchen“ wurde bereits gedacht. Viele Jahre früher als diese, im Jahre 1845 erschienene Gelegenheitsschrift, veröffentlichte er: „Vorläufige Bemerkungen über bemalte Architectur und Plastik bei den Alten“ (Altona 1834, Hammerich, gr. 8°.); – „Das königliche Hoftheater zu Dresden“. Mit zwölf Kupfertafeln (Dresden, 1849, Imp.-Fol.); – „Die vier Elemente der Baukunst. Ein Beitrag zur vergleichenden Baukunde“ (Braunschweig 1851, Vieweg, gr. 8°.); – „Wissenschaft, Industrie und Kunst. Vorschläge zur Anregung nationalen Kunstgefühls. Bei dem Schlusse der Londoner Industrie-Ausstellung“ (ebd. 1852, gr. 8°.); – „Ueber die formelle Gesetzmässigkeit des Schmuckes und dessen Bedeutung als Kunstsymbol“ (Zürich 1856, Meyer und Zoller, gr. 8°.), ist der Separatabdruck eines Vortrags, der in der Züricher Monatsschrift des wissenschaftlichen Vereins zuerst veröffentlicht war; – „Der Styl in den technischen und tektonischen Künsten oder praktische Aesthetik“ 2 Thle. (Zürich 1860, gr. 8°.), ein dritter und letzter Theil soll dieses epochemachende Werk Semper’s abschließen. Will man die Art und Weise, wie S. das Wesen der Baukunst auffaßt, kurz zusammenfassen, so enthält nach seinem eigenen Ausspruch: „der römische Baustyl des Kaiserreichs die kosmopolitische Zukunfts-Architectur. Er repräsentirt die Synthesis der beiden scheinbar einander ausschließenden Culturmomente, nämlich des individuellen Strebens und des Aufgehens in der Gesammtheit. Er ordnet viele Raumesindividuen der verschiedenen Größe und Rangabstufung um einen größten Centralraum herum, nach einem Princip der Coordination und Subordination, wonach sich Alles einander hält und stützt, jedes Einzelne zum Ganzen nothwendig ist, ohne daß ersteres aufhört, sich sowohl äußerlich als innerlich als Individuum kundzugeben, das seine eigenen ihm angemessenen Organe und Glieder hat, allenfalls auch für sich bestehen könnte, wenigstens seine materielle Nutzbedürftigkeit nicht kundgibt“. Daher die Ueberzeugung, daß die in den alten Römerwerken in Stein gehauenen Principien den Bedingungen unserer Zeit am nächsten kommen, das wichtigste Motiv seiner Architectur bildet. In diesem Sinne componirt S. auch alle seine Werke, und wie sie in ihren Motiven die Einzelnzüge aus dem Gesammtbild der Menschheit wiedergeben, so soll ihnen auch im Ganzen der Charakter ihres Zweckes verliehen sein. „Nur einen Herrn kennt die Kunst, das Bedürfniß“, das wäre etwa, der Wahlspruch Semper’s, der sich auch in allen seinen Werken kundgibt. Und damit hängt es auch zusammen, daß es ihm Bedingung scheint, im Aeußeren eines Baues genau Form und Charakter des Innern wiederzugeben und keine falschen Façaden zu lügen. Wahrheit in der äußeren Erscheinung, Wahrheit im Ausdrucke ist sein höchstes Bestreben und drückt seinen Werken den Stempel der Unvergänglichkeit auf. Der Künstler, bereits 73 Jahre alt, steht noch rüstig und frisch inmitten unter seinen Schöpfungen. Im kleinen Kreise seiner Freunde und Kunstgenossen voll heiteren Humors, meidet er größere Gesellschaften, da die conventionellen Formen, diese Tünche der [98] Gesellschaft, seinem wahren Wesen lästig und unerquicklich sind, und er findet in sich und seinen Werken das erhebende Bewußtsein, nicht umsonst gelebt zu haben. Seine Tochter ist mit dem Hofrath und Professor der Geschichte und ihrer Hilfswissenschaften an der Wiener Hochschule Dr. Theodor Sickel verheirathet.

Neues Wiener Tagblatt 1868, Nr. 19, im Feuilleton von Karl Hoffmann. – Illustrirte Zeitung (Leipzig, J. J. Weber, Fol.) Nr. 1144, 3. Juni 1865: „Das projectirte Stadthaus in Winterthur“ [nach Semper’s Plan]. – Dieselbe Nr. 1594, 17. Jänner 1874, S. 43: „Gottfried Semper.“ – Dieselbe Nr. 1558, 10. Mai 1873. – Neue illustrirte Zeitung (Wien, Zamarsky, kl. Fol.) II. Bd., 1873, Nr. 51: „Gottfried Semper“. Von [E(merich). R(anzoni). – Presse (Wiener polit. Blatt) 1873, Nr. 327, im Feuilleton: „Zu Semper’s Geburtstag“. Von B. B. – Neue freie Presse 1873, Nr. 3328, im Feuilleton: „Gottfried Semper“. Von E. Ranzoni. – Allgemeine Zeitung (Augsburg, Cotta, 4°.) 1874, Beilage Nr. 256 in (v. Vincenti’s) 24. Wiener Briefe. – Dieselbe 1875, Beilage Nr. 203 im (v. Vincenti’s) 48. Wiener Briefe. – Ueber Land und Meer. Allgemeine illustrirte Zeitung (Stuttgart, Hallberger, kl. Fol.) Bd. XVIII (1867) Nr. 15, S. 235. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliographisches Institut, gr. 8°.), Zweite Abtheilung, Bd. VIII, S. 961. – Nagler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1839, Fleischmann, 8°.) Bd. XVII, S. 236. – Recensionen und Mittheilungen über Theater und Musik (Czartoryski) (Wien, 4°.), im Kunstblatt 1862, S. 31, 1863, S. 85; 1864, S. 278, 1865, S. 30.
Porträte. 1) Holzschnitt ohne Angabe des Zeichners und Xylographen in der Neuen Illustrirten Zeitung (Wien, Zamarski) 1873, Nr. 51. – 2) Holzschnitt nach der Zeichnung von H. S. in der Leipziger Illustrirten Zeitung Nr. 1594 vom 17. Jänner 1874. – 3) Unterschrift: Gottfried Semper. Nach einer Photographie gezeichnet von C. Kolb, M. Michael X. A. [Auch in der Illustrirten Chronik der Zeit 1877, Heft 3.]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: [Bd. VIII, S. 330].