BLKÖ:Schmidt, Friedrich

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Schmitt, Friedrich
Band: 30 (1875), ab Seite: 244. (Quelle)
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37. Schmidt, Friedrich (Architekt, geb. zu Frickenhofen in Württemberg am 22. October 1825). Wenn wir den Rosenthal’schen „Convertiten-Bildern“ (Bd. I, S. 982) glauben dürfen, ist S. von Geburt Protestant und später erst zum Katholicismus übergetreten. Nach beendetem Gymnasialstudium besuchte er vom Jahre 1839 an das Polytechnicum in Stuttgart und lag durch vier Jahre den Studien ob. Damals unter Leitung von Johann Matthaus Mauch, der nach allen Richtungen hin als Maschinist, Baumeister, Zeichner, Kupferstecher, Lithograph, Maler, Modelleur und Kunstschriftsteller thätig, als Professor der Ornamentik, monumentalen Baukunst und ihrer Geschichte einen großen Einfluß auf seine Zöglinge übte, unternahm er Kunstwanderungen behufs Aufnahme baulicher Denkmale, welche frühzeitig in ihm den Sinn für mittelalterliche Formen wachriefen. Zugleich mit den theoretischen Studien erlernte S. das Steinmetzhandwerk, dessen Kenntniß für seine spätere künstlerische Thätigkeit von nicht geringem Einflusse gewesen ist. Im Jahre 1843, damals 18 Jahre alt, trat S. in den Verband der Cölner Dombauhütte und war am Dombaue zunächst als Steinmetz thätig. Aber schon nach wenigen Monaten führte ihn der damalige Dombaumeister Zwirner in einen andern Wirkungskreis ein; so ward ihm die Gunst zu Theil, allmälig die ganze Reihe der verschiedenen Berufsarten zu durchlaufen, welche an einem so großartigen Bauwerke vorkommen, so daß ihm in den letzten Jahren beinahe die ganze Leitung des Baues übertragen war. Während dieses seines fünfzehnjährigen Wirkens am Dombaue zu Cöln ward ihm Gelegenheit geboten, sich mit dem kleinsten Detail einer solchen Bauausführung vertraut zu machen und das Reich der Formen in seinem geheimsten Wesen zu studiren. Mit den wachsenden vielseitigen Kenntnissen zum eigenen Schaffen angespornt, begann er damals bereits Entwürfe zu kirchlichen und profanen Bauten im Spitzbogenstyle auszuarbeiten, von denen der größere Theil später zur Ausführung gelangte. Es befinden sich darunter an ein halbes Hundert Entwürfe zu Kirchen und Capellen, ferner eine große Zahl von Altären und sonstigen kirchlichen Ausstattungsgegenständen, deren Ausführung größtentheils unter seiner speciellen Aufsicht bewirkt wurde. Auch betheiligte er sich in dieser Zeit an den öffentlichen Concursausschreibungen. Bei der ersten um den Bau der Votivkirche in Wien ward sein Project zunächst dem zur Ausführung empfohlenen gestellt; bei der zweiten zum Baue eines Rathhauses in Trier, sowie bei der dritten um den Bau eines Rathhauses in Berlin, welche Entwürfe gleichfalls im Spitzbogenstyle ausgeführt sind, wurde ihm der erste Preis zu Theil. Indessen hatten sich seine Verhältnisse am Dombaue zu Cöln so gestaltet, daß ihm ein unabhängiger selbstständiger Wirkungskreis zum dringenden Bedürfnisse [245] geworden war, und so nahm er denn gern eine Berufung als Professor an die damalige k. k. Akademie der Künste in Mailand an. Kurz vor dem Kriege, welcher Mailand von Oesterreich abriß, hatte er seine Professur angetreten. Neben mehreren kleineren Restaurationsentwürfen wurde ihm daselbst von der Regierung der Wiederherstellungsbau der altehrwürdigen Basilika von San Ambrogio übertragen. Im Auftrage Sr. kais. Hoheit des Herrn Erzherzogs Ferdinand Max entwarf er ferner den Bauriß zu einer stylgerechten Umgestaltung der Façade des Mailander Doms und zu einem Campanile für diesen Dom. In beiden Unternehmungen wurde er durch die Ereignisse des Jahres 1859 gewaltsam unterbrochen, sie waren aber zugleich Ursache, daß Schmidt als Professor der Architectur an die k. k. Akademie der bildenden Künste in Wien versetzt wurde, nachdem er die freundlichsten Anerbietungen der italienischen Regierung, die ihn im Lande behalten wollte, abgelehnt hatte. Zu seinem Wirkungskreise im Lehramte der Akademie gesellte sich ein bei seiner künstlerischen Richtung nicht minder wichtiger, als nach dem Ableben des bisherigen Wiener Dombaumeisters Ernst [Bd. IV, S. 75] Schmidt an dessen Stelle trat und er nun zur künftigen Leitung der Restaurationsarbeiten am Stephansdome berufen wurde. Es ist also eine doppelte Richtung, in welcher S. wirkt, theoretisch als Lehrer an der Akademie, praktisch als ausführender Architekt. Als Lehrer, wie ihn sein Biograph in der „Allgemeinen Zeitung“ schildert, dürfte selten ein Mann vermöge seines Charakters und seiner Anlagen berufener gewesen sein, Künstjünger heranzubilden, wie S. Großer Menschenkenner, lebensgewandt, grundgescheidt, mit einem gewissen interessanten Zuge, der mitunter die Schwaben vor den übrigen deutschen Stämmen auszeichnet, kameradschaftlich und mittheilsam, hatte er eben Alles, um Vertrauen heranzuziehen. Dann besitzt er im tieferen Sinne jene Ueberzeugungstreue und Liebe zur Kunst, jene Gelingensfreudigkeit für die Leistungen Anderer und insbesondere jenes edlere Selbstvertrauen, welche allzeit mächtig auf strebsame Geister einwirken. So ausgerüstet mußte er Schule machen und machte sie auch. Die jungen lernbegierigen Architekten, von der bestechenden Art Schmidt’s angezogen, suchten und fanden in seinen Vorlesungen jene unmittelbar belebenden Impulse, welche eben die Künstlerjugend vor Allem braucht, soll sie zu wirklichem Schaffen berufen sein. Dabei hatte Schmidt’s Unterrichtsmethode der Gothik etwas ganz Eigenthümliches, Originelles, Anziehendes; zum Unterschiede von der sonst üblichen schematischen trockenen Behandlung des Stoffes stellte S. mit Recht den Fundamentalsatz auf: daß nur das Studium der Baudenkmale selbst, nur das Bekanntwerden mit der lebendigen Materie den Schüler zu jener individuellen Auffassung befähigen könne, ohne welche die Form todt bleibt. Der Zeichenstift, streng und formentreu gehandhabt, bildet den schöpferischen Architekten und befähigt ihn zur Bewältigung der stylistischen Schwierigkeiten. Um nun seinen zahlreichen Schülern Gelegenheit zu solchen Studien zu geben, führte S. jene Kunstreisen ein, deren gefüllte Zeichenmappen heute einen so kostbaren Schatz im Archive der Wiener Bauhütte bilden. Diese Wanderungen zogen fast alle Kronländer des Reiches, ja selbst die näheren fremden Länder in ihren Bereich, so daß bald Hunderte von Aufnahmen interessanter gothischer [246] Baudenkmale in Wien selbst, dann in Mödling, Wiener-Neustadt, Zwettl, Preßburg, Gratz, Salzburg, Prag, Zips in Ungarn und Vajda-Hunyad in Siebenbürgen, Constanz u. s. w. entstanden, welche heute eine der reichsten Sammlungen dieser Art ausmachen, indem viele der werthvollsten Blätter von des Meisters eigener Hand herrühren. Der von S. und seinen Schülern gegründete Verein der Wiener Bauhütte wurde mit der Aufgabe betraut, diese Originalblätter vermittelst authographischer Vervielfältigung den Fachgenossen für Studienzwecke zuzuführen, und auf diese Art sind bereits acht Jahrgänge mit je fünfzig Blättern Gemeingut der Künstlerschaft geworden. Diese für ihre Zwecke mustergiltigen Aufnahmen sind von den Schülern im großen Maßstabe aufgetragen, in fester derber Weise mit der Feder ausgezogen und je nach Erforderniß schraffirt, so daß sie den speciellen Anforderungen der architektonischen Darstellung auf das Befriedigendste gerecht werden. Klare, unzweideutige Formenvorstellung ist das Hauptergebniß dieser Methode. Bei dergleichen praktisch sein sollenden Studien helfen nicht geistreiche, genial verschwommene Tuschkleckse, nicht halb sichtbare Farbenstriche über mangelhafte Kenntniß hinweg, was positiv wiedergegeben werden soll, muß man auch positiv wissen. Dabei trachtet S. bei seiner Lehrmethode zunächst aus dem Schüler einen selbstständig und individuell schaffenden Künstler heranzubilden, in Folge dessen wird der Unterricht mit einer Detailsorgfalt und Universalität zugleich getrieben, welche die mannigfaltigsten Anregungen mit sich bringen. Es kann nicht unsere Sache sein, diese Unterrichtsmethode Schmidt’s, die etwa jener des philosophischen Botanikers gleicht, der vom Keime der Pflanze ihre Entwickelung bis zur reifen Frucht verfolgt, bis in’s Einzelne zu schildern, genug, er hat Resultate damit erzielt, die wir vor unseren Augen haben und auf die wir, wie auch auf ihren Urheber, stolz sein dürfen. – Was nun S. als den seine Kunst praktisch ausübenden Architekten betrifft, so ist zu bemerken, daß S. als Privat-Architekt nie hervorragend thätig gewesen, daß sein Schaffen ihn eben als Vertreter des Höchsten in dieser Kunstrichtung, nämlich als Monumental-Architekten, darstellt. Und auch als solcher hat er bisher das Bemerkenswertheste im Kirchenbaue geleistet. Zu nennen sind: die Kirche in der Brigittenau, ein Backsteinbau mit schönem Granitthurme; die an der Mariahilfer-Linie gelegene Lazzaristenkirche mit ihrem spitzwinkeligen Giebeldache und zierlichem Thurme, weitaus sichtbar und angenehm das Auge fesselnd; in Wien die Kirche unter den Weißgärbern, ein lieblicher Basilikenbau mit aus den Nebenschiffen originell emporwachsendem Mittelschiffe, gleich der Brigittenauer im Innern polychromisch behandelt, wodurch die Farbenfrage in der Gothik auf’s Neue und ziemlich heftig angefacht wurde; dann die Fünfhauser Kirche mit ihrem imposanten Kuppelbaue und dem originellen Portale, bisher unter S.’s Kirchenbauten dessen bedeutendste Schöpfung; das am wenigsten befriedigende akademische Gymnasium und die im Geiste des Ganzen vorgenommenen Restaurirungen des Stephansdomes, von denen als vollendet anzuführen sind: äußerlich die gänzliche Restauration des Hochthurmes und im Innern die Herstellung des südlichen Chors; nun folgen zunächst äußerlich der Halbthurm, die romanische Westfaçade und die Heidenthürme, innerlich der nördliche Chor, die [247] in reicher Weise auszuführende Restaurirung des Mittelchors, die Vergrößerung des Presbyteriums, die Beseitigung des nicht durch Alter, sondern durch Kienruß herbeigeführten schwarzen Farbentons der Kirche, die Restauration der Chorstühle und die des Hauptaltars, jedoch in einer der heutzutage üblichen Altarform entsprechenden Weise. Dieser Restaurationsbau bietet weit mehr Schwierigkeiten als ein Neubau, weil das noli me tangere aus Gründen der Pietät oft den entschiedensten künstlerischen Anforderungen entgegentritt, insbesondere auch durch ungeschickte Restaurationen früherer Zeit Vieles verdorben wurde; endlich durch den Umstand, daß die Kirche selbst, ihrer ursprünglichen Gestalt nach, keineswegs aus einer und derselben Stylepoche herrührt und in Folge dessen die charakteristischen Eigenthümlichkeiten verschiedener Kunstrichtungen bunt neben einander liegen. Schmidt’s Haupt-Monumentalbau ist aber der bereits in Angriff genommene des Wiener Stadthauses, wovon die Grundrisse des Erdgeschosses, des 1. Stockes und die Ansicht der Festsäle, wie auch das von dem Bildhauer Pokorny ausgeführte Modell des ganzen Baues in der Kunsthalle der großen Wiener Ausstellung im Jahre 1873 zu sehen waren. Nebenbei gesagt, waren daselbst auch die Choransicht des Stephansdomes, ferner die Seitenfaçade, der Durchschnitt und Grundriß der Fünfhauser Kirche ausgestellt. Eine nähere Schilderung des großartigen Baues des Stadthauses muß uns versagt bleiben; eine für den Laien völlig verständliche und ungemein anziehende Beschreibung desselben enthält die „Allgemeine Zeitung“ 1874, in der Beilage Nr. 266. Von S.’s auswärtigen Bauten ist die Lazzaristenkirche in Gratz zu nennen und die im gothischen Style erbaute Gruftcapelle der Familie Apponyi zu Eberhard bei Preßburg. Wurde oben berichtet, wie tief eingreifend Schmidt’s Wirksamkeit als Lehrer sich gestaltete, so erscheint die Aufzählung der Schüler, welche die Lehre des Meisters bereits durch Wort und Werk weiter verbreiten, ein nicht unwichtiges Moment der Biographie; und deren sind solche, die noch im Atelier des Meisters selbst schaffen, und solche, so sich bereits einen selbstständigen Wirkungskreis geschaffen haben. Erstere sind Victor Luntz aus Ybbs, zur Zeit Bauführer am Rathhausbaue; Alexander von Wielemans, ein Wiener, dessen Name zuerst durch sein großartiges Project des Wiener Central-Friedhofes bekannt wurde, und Franz Neumann, gleichfalls ein Wiener, der einen der besten Pläne für den Wiener Justizpalast geliefert. Von Jenen, so sich bereits einen selbstständigen Wirkungskreis geschaffen, sind anzuführen: Georg Hauberisser aus Gratz, Erbauer des neuen Münchener Rathhauses; Franz Schulz aus Fünfkirchen in Ungarn, welcher die Restaurationsarbeiten an der alten Königsburg Vajda-Hunyad In Siebenbürgen geleitet; Emerich Steindl, gleichfalls ein Ungar, jetzt Professor am Pesther Polytechnicum, welcher die vorhin erwähnten Restaurationen des mittlerweile gestorbenen Schulz fortsetzt; Professor Schneck, auch aus Ungarn, nun an der Pesther Gewerkschule angestellt; Joseph Mocker, Dombaumeister am Prager St. Veitsdome; Ringlacke, jetzt in Düsseldorf thätig; Röllig, Director des Wiener Stadtbauamtes und Erbauer der Schule in der Vorstadt Weißgärber; Theodor Reuter, Leiter des Prachtbaues des Schlosses Fischhorn und dann des Fünfhauser Kirchenbaues; Wessiken aus [248] Salzburg, Dombaumeister in Mainz; Winter, Architekt im Braunschweiger Stadtbauamte, Lauzil, einige Zeit Bauführer am Stephansdome; Baudirector Ernst in Wien; Baudirector Lee in Pesth; Banko, fürstl. Liechtenstein’scher Architekt; Julius Hermann, Nachfolger Reuter’s in der Bauführung der Fünfhauser Kirche; Schaden, Bauführer an der Weißgärber-Kirche, und Richard Jordan, Bauführer an der Brigittenauer Kirche. Bemerkenswerth ist bei der vorstehenden Uebersicht der Umstand, daß Schmidt, der Künstler aus der Fremde, vornehmlich einheimische – nämlich österreichische – Kräfte zur Ausführung seiner Werke herbeiführt, ein Vorgang, der von anderen importirten Kunstfremdlingen nicht immer beobachtet zu werden pflegt. Daß sich unter solchen Umständen des Künstlers Ruf weit über die Grenzen seines eigentlichen Schaffens verbreitet, ist wohl natürlich. So wurde S. u. a. auf königliches Geheiß im Jahre 1865 nach Dresden berufen, um bei der Restauration der Meißner-Bauten, als eine im Gebiete mittelalterlicher Bauten bewahrte Autorität, sein wichtiges Gutachten abzugeben; im Jahre 1867 bei der Pariser Weltausstellung fungirte S. als Preisrichter u. s. w. Von den ihm widerfahrenen Ehren sei nur bemerkt, daß ihn die kaiserliche Regierung zum Oberbaurathe ernannt hat und daß ihm im Jahre 1872 von dem königlichen Institute der britischen Architekten in London einstimmig die große goldene Medaille zuerkannt wurde, welche jährlich an einen hervorragenden Architekten des In- oder Auslandes von dieser Versammlung vertheilt wird. Mit Orden haben ihn Ihre Majestäten der Kaiser von Oesterreich, die Könige von Preußen und Sachsen und Se. Heiligkeit der Papst geschmückt. Außer oberwähntem englischen Architekten-Vereine, dessen Mitglied S. bereits seit 1867 ist, haben sich auch die Akademien von München, Mailand, Urbino u. a. durch Aufnahme Schmidt’s in den Schooß ihrer Mitglieder geehrt.

Neue freie Presse (Wiener polit. Blatt) 1865, Nr. 266: „Schloß Fischhorn“; 1867, Nr. 1030: „Die neue gothische Kirche in Fünfhaus“; 1869, Nr. 1560, im Feuilleton: „Der Rathhausbau“; Nr. 1719, im Abendblatt: Kleine Chronik (Weißgärber-Kirche); 1872, Nr. 2699: „Der neue Rathhausbau“, von K. Weiß; Nr. 2766: „Auszeichnung des Dombaumeisters F. Schmidt“; Nr. 2797: „Aus dem Wiener Kunstleben“. – Salzburger Chronik 1869, Nr. 148: „Bruk im Pinzgau“. – Neue illlustrirte Zeitung. Redigirt von Johannes Nordmann (Wien, kl. Fol.) 1873, Nr. 41. – Waldheim’s Illustrirte Zeitung (Wien, kl. Fol.) 14. Februar 1863, Nr. 59, S. 706: „Dombaumeister Friedrich Schmidt“; S. 1233, über seinen Entwurf der Weißgärber-Kirche. – Presse (Wiener polit. Blatt) 1865, Nr. 263, im Local-Anzeiger. – Weltausstellungs-Zeitung des „Floh“ 1873, Beilage zu Nr. 70 des „Floh“: „Das neue Rathhaus in Wien“ [mit Ansicht]. – Die Künstler aller Zeiten und Völker. Begonnen von Prof. Fr. Müller, fortgesetzt von Dr. Karl Klunzinger (Stuttgart 1860, Ebner u. Seubert, gr. 8°.) Bd. III, S. 469. – Neues Wiener Tagblatt 1869, Nr. 307, im Feuilleton: „Die preisgekrönten Rathhauspläne“; 1870, Nr. 47: „Schmidt’s Erläuterungen über den Rathhausbau im Gemeinderathe“. – Wiener Abendpost. Abendblatt der Wiener amtlichen Zeitung 1865, Nr. 97. – Fremden-Blatt. Von G. Heine (Wien 4°.) 1867, Nr. 128. – Allgemeine Zeitung (Augsburg, Cotta, 4°.) 1874, Beilage Nr. 251, S. 3894: „Wiener Briefe. XXIII“; S. 4055: „Wiener Briefe. XXV“; S. 4130: „Wiener Briefe. XXVI“, und 1875, Beilage Nr. 203, S. 3193: „Wiener Briefe. XLVIII“. [Diese von V.(incenti) geschriebenen „Wiener Briefe“, im Ganzen wahre und geistvoll geschriebene Beiträge zur Cultur- und Kunstgeschichte der österreichischen Metropole, schildern in den oben angeführten Nummern die architektonische Wirksamkeit in Wien, seit die Stadterweiterung begonnen; diese Briefe im [249] Allgemeinen bilden die reichste und zuverlässigste Quelle über Wiens Leben und Streben der Gegenwart.] – Porträte. 1) Holzschnitt von Ruß in Nordmann’s Neuer illustr. Zeitung, 12. October 1873; – 2) nach einer Photographie von Ferdin. Ruß in Waldheim’s „Illustrirter Zeitung“, Jahrg. 1863, Nr. 59.