BLKÖ:Weichart, Johann Georg

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
korrigiert
<<<Vorheriger
Weibel, Fidelis
Band: 53 (1886), ab Seite: 250. (Quelle)
[[| bei Wikisource]]
Georg Weikert in der Wikipedia
GND-Eintrag: 1067536825, SeeAlso
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Linkvorlage für Wikipedia 
* {{BLKÖ|Weichart, Johann Georg|53|250|}}

Weichart, Johann Georg (Bildnißmaler, geb. zu Wien 1745, gest. daselbst 1798). Er bildete sich unter dem berühmten Porträtmaler und letzten Hauptdirector der Wiener Kunstakademie Martin von Meytens [Bd. XVIII, S. 193] zu einem geschickten und gesuchten Künstler und machte sich durch seine wohlgetroffenen Bildnisse allmälig so bekannt, daß ihm in den höchsten Kreisen zahlreiche Aufträge zutheil wurden. So malte er unter Anderen die Kaiserin Maria Theresia, den Kaiser Joseph II., die Königin Karoline von Neapel, den Großherzog Leopold von Toscana und viele Personen des Wiener hohen Adels. Nach Weichart’s Bildern haben auch mehrere der besten Kupferstecher, wie Haid, John, Mansfeld, schöne Blätter gestochen, so: Josephus Secundus Romanorum imperator“. J. G. Haid sc. Viennae 1770. Schwarzkunstblatt (gr. Fol.); – „Prinz Karl Liechtenstein“, John sc.; – „Graf Haddik, General“, J. E. Mansfeld[WS 1] sc. (Fol.); – „General Lacy“, Mansfeld sc. (Fol.); – „Christoph von Migazzi, Cardinal“ (1771, Fol.). Der Name unseres Künstlers erscheint in verschiedenster Weise: Weichard, Weichardt, Weickhard, Weikart, Weikert u. s. w. geschrieben.

Nagler (G. K. Dr.). Neues allgemeines Künstler-Lexikon (München 1850, E. A. Fleischmann, 8°.) Bd. XXI, S. 219.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: J. C. Mansfeld.