BLKÖ:Zichy-Vásonykeő, Rudolf Graf

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 60 (1891), ab Seite: 12. (Quelle)
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39. Rudolf Graf Zichy-Vásonykeő (geb. 11. Juni 1833), vom II. Zweige der Karlsburger Linie. Ein Sohn des Grafen Karl II. aus dessen dritter Ehe mit Crescentia Gräfin Seilern, trat er 1854 in die kaiserliche Armee und wurde 1855 Lieutenant bei Fürst Reuß-Huszaren Nr. 7, 1856 Oberlieutenant bei Graf Haller-Huszaren Nr. 12. Im Jahre 1859 machte er den Feldzug in Italien mit und erhielt, zum Rittmeister bei König Friedrich Wilhelm IV.-Huszaren Nr. 10 befördert, für ausgezeichnetes Verhalten in der Schlacht bei Solferino (24. Juni 1859) den Orden der eisernen Krone mit Kriegsdecoration. Später, 1863, schied er aus dem Verbande der k. k. Armee und vermälte sich am 10. Mai 1864 zu Oedenburg mit Jacobine geborenen Gräfin Péchy (geb. 13. Jänner 1846), aus welcher Ehe sieben Kinder, zwei Söhne und fünf Töchter [vgl. die Stammtafel] stammen. Graf Rudolf, früher Obergespan der königlich ungarischen Freistädte Bartfeld, Eperies, Kaschau und Zeben, ist Mitglied der ungarischen Magnatentafel und Ersatzmitglied des obersten Disciplinargerichtes für die Präsidenten, Richter u. s. w. der königlichen Curie, der königlichen Tafeln und der Kronanwälte. [Thürheim (Andreas Graf). Gedenkblätter aus der Kriegsgeschichte der k. k. österreichischen Armee (Wien und Teschen 1880, K. Prochaska, gr. 8°.) Band I, S. 228, Jahr 1859. – Derselbe. Die Reiter-Regimenter der k. k. österreichischen Armee (Wien 1862, Geitler, gr. 8°.) Bd. II: „Die Huszaren“. S. 279.]–