Einige Ergänzungen und Berichtigungen des von Herrn Hofr. Meusel in das 4te Heft des Journals von und für Franken 1792 eingerückten Aufsatzes: von der Rednitz und von den Flüssen und Bächen, die sich in dieselbige ergießen

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Textdaten
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Autor: W. [Anonym]
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Titel: Einige Ergänzungen und Berichtigungen des von Herrn Hofr. Meusel in das 4te Heft des Journals von und für Franken 1792 eingerückten Aufsatzes: von der Rednitz und von den Flüssen und Bächen, die sich in dieselbige ergießen
Untertitel:
aus: Journal von und für Franken, Band 5, S. 626-629
Herausgeber: Johann Caspar Bundschuh, Johann Christian Siebenkees
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1792
Verlag: Raw
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Erscheinungsort: Nürnberg
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Bielefeld, Commons
Kurzbeschreibung:
s. a. Von der Rednitz, und von den Flüssen und Bächen, die sich in dieselbe ergiessen
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Einige Ergänzungen und Berichtigungen des von Herrn Hofr. Meusel in das 4te Heft des Journals von und für Franken 1792 eingerückten Aufsatzes von der Rednitz und von den Flüssen und Bächen, die sich in dieselbige ergießen.pdf
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XV.
Einige Ergänzungen und Berichtigungen des von Herrn Hofr. Meusel in das 4te Heft des Journals von und für Franken 1792 eingerückten Aufsatzes: von der Rednitz und von den Flüssen und Bächen, die sich in dieselbige ergießen.

     Zu S. 403.

Die Schwarzach entspringt unterhalb Neumarkt in der Oberpfalz aus dem Mosweiher, fließt zwischen Rübling und Richtheim hindurch nach Berg, nimmt bey| Meilenhofen ein von Hausheim und Kettenbach herrieselndes Bächlein auf und fließt nach Ober-Elspach, wo ein von Langenthal herkommender Bach in sie stürzt. Alsdenn fließt sie weiter nach Unter-Elspach, nimmt aber vorher noch einen ohnfern Deinschwang entsprungenen Bach in sich auf, läuft nahe unter Gnadenberg vorbey und verschlingt ohnweit der Schleifmühle einen beträchtlichen Bach, der aus zweyen oberhalb Hagenhausen zusammengeflossenen Bächen entstehet, von denen der eine von Traunfeld und Eismannsberg, der andere aber von Adelheim und Oberrieden her rinnt. Nun eilet sie nach Rasch, Prethalmühl, Lochnersdorf und Förresmühl, nimmt bey dieser letztern ein von Schwarzenbach her rieselndes Bächlein auf, fließt nach Burgthann, wo auch ein kleiner Bach in sie fällt, geht weiter fort nach Ochenbruck, nachdem sie vorher durch den Mimbach verstärkt worden ist, eilet nach Schwarzenbruck, dränget sich bey dem Eisenhammer Steinach zwischen enge Felsenwände (die ehehin dem berühmten Könige von Schweden, Gustav Adolf und einem Theile seines Heeres, einen sichern Aufenthalt gewährten) hindurch, nimmt ohnfern dem Weiherhause einen von Hanhof, Gauchsmühl und Feucht| herkommenden Bach auf, läßt auf ihrem fernern Wege durch Rötenbach bey St. Wolfgang, Wendelstein und Neuses mehrere kleinere Gewässer in sich fallen, und ergießt sich endlich unterhalb Neuses in die Rednitz.




     Zu S. 408. und 409.

Das von Auerbach herkommende Wasser, das durch einen andern, von Ranzenthal und Gunzendorf herfließenden Bach verstärkt wird, fällt nicht als ein Bächlein, sondern als beträchtlicher Bach ohnweit dem Bambergischen Closter Michelfeld in die Pegnitz.

Nicht bey Affaltern, sondern bey Eschenbach fällt der von Eschenfelden herfließende Hirsbach in die Pegnitz.

Zwischen Hohenstadt und Herspruck fällt der von Alfeld herkommende, durch ein von Malsperg herfließendes Wässerchen und durch den Keinspach ziemlich stark gewordene Förrebach in die Pegnitz.

Bald nach dem Einfluß des ziemlich starken von Schnaittach, Rollhofen und Speikern hergekommenen Schneidebachs, fällt auch auf der nämlichen Seite der von Neuenkirchen herfließende beträchtliche Rötenbach (der jedoch mit dem später erst von Altdorf| hereilenden ziemlich wasserreichen Bache gleiches Namens nicht zu verwechseln ist) in die Pegnitz.

Bey Erlenstegen fließt ein aus dem Sebalder Reichswalde her rieselndes kleines Wasser in sie, und ohnfern Wöhrd nimmt sie ein bey Zabelshof entspringendes, über den Gleishammer und die Tulnauer Papiermühle herkommendes Bächlein in ihren südlichen Arm auf.

Beyde Arme der Pegnitz, die ohnweit dem Unterveilhof entstanden, vereinigen sich keinesweges wieder bey Nürnberg, sondern laufen vielmehr getheilt in die Stadt hinein und vereinigen sich erst in der Stadt selbst zwischen dem Spital und der Parfüßerbrücke.

W. 

Ich theile diese Berichtigungen um so viel lieber mit, weil sie sich, wie man versichert, auf den Augenschein gründen, und wünsche dem Hrn W. patriotische Nachfolger.

Meusel.