Geschichte von Kloster Heilsbronn/Im Schultheißenamte Equarhofen

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[395]
c. Im Schultheißenamte Equarhofen.

Der Distrikt westlich von Weigenheim und vom Hohelandsberg führte, den Mönchsrechnungen zufolge, die Namen „Schultheißenamt Equarhofen, Franconia, der Gau“. Die heilsbronnischen Unterthanen dieses Bezirks wohnten in den nachgenannten Ortschaften bei Uffenheim und Rothenburg und gehörten, wie die im Rangau, zur Probstei Neuhof. In den fünf zuerstgenannten Pfarrdörfern Equarhofen, Langensteinach, Adelhofen (mit Simershofen), Ohrenbach und Walmersbach stand das Pfarrpatronat dem Kloster Heilsbronn zu. Die Einnahmen von Gülten, Zehnten etc. im ganzen Bezirke, die Zehntverleihungen, Zahlungen an die Patronatspfarrer, Bauausgaben für Kultusgebäude etc. besorgte der heilsbronnische Schultheiß in Equarhofen. Wendel Oelgast bekleidete im 16. Jahrhundert das Schulzenamt [396] 37 Jahre lang; fast eben so lang sein Vater und Großvater. Sein Sohn Georg bewarb sich zwar auch um dasselbe, erhielt es aber nicht, da man ihn bei der Abrechnung nach seines Vaters Tod nicht treu erfunden hatte. Der letzte Abt Wunder übertrug i. J. 1573 die Administration dem markgräflichen Klosterverwalter Hans Strebel in dem benachbarten, vom Markgrafen sekularisirten Kloster Frauenthal.

0001. Equarhofen 396
0002. Langensteinach 398
0003. Adelhofen 400
0004. Ohrenbach 401
0005. Wallmersbach 402
0006. Uffenheim 403
0007. Seinsheim 403
0008. Gnodstadt 404
0009. Scheckenbach 404
00010. Frauenthal 405
00011. Waldmannshofen 406
00012. Königshofen 407
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