Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1862)

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Titel: Kleiner Briefkasten
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aus: Die Gartenlaube, Heft 1 bis 52
Herausgeber: Ernst Keil
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1862
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Heft 1[Bearbeiten]

[16] R. in Magdeburg. In Preußen ist von dieser Nummer ab die Wochen- und Monatsausgabe der Gartenlaube steuerfrei. Sie haben auf der Post oder beim Buchhändler stets nur 15 Ngr. pro Quartal zu zahlen.

R. in Z. Wir haben den Nachdrucker Gutknecht in Bern schon früher als einen – bezeichnet und werden nächstens noch in ganz anderer Weise gegen diesen Herrn vorgehen. Wenn die Schweizer Gesetze uns nicht gegen literarischen Raub und Diebstahl schützen, so müssen wenigstens diejenigen vor ganz Deutschland gebrandmarkt werden, die sich nicht schämen, ihre Hand an fremdes Eigenthum zu legen.


Heft 4[Bearbeiten]

Heft 6[Bearbeiten]

[96] A. L. in Berlin. Wir können Ihnen nur die in Chemnitz erscheinende „Deutsche Industrie-Zeitung“, redigirt von Rob. Binder, empfehlen. Sie entspricht allen Anforderungen, welche man an ein solches Blatt stellen kann, und hat sich rasch einen großen Leserkreis erworben, der sich noch mit jeder Woche erweitert.

M. A. in B. Lassen Sie sich durch nichts irre machen, die Redaction der Gartenlaube ruht noch in den Händen desselben Mannes, der die erste Nummer des Unternehmens zusammenstellte und seit 10 Jahren die Zeitschrift allein geleitet hat.

F. L. H. in B. Ganz nach Wunsch dem Papierkorb einverleibt.

F. L. B. in Breslau. Nicht zu brauchen. Bitte über das Manuscript zu disponiren.

L. K. in Pottenbrunn. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen an die Redaction des „Arbeitgebers“ in Frankfurt a. M.

D. A. U. in Leipzig. Ihr Manuscript „El. u. Leb.“ steht zur Verfügung.

I. K. in Miltenberg a. M. Wir werden über den beregten Gegenstand (die Bücherrollen von Herculanum; aus Pompeji besitzt man keine) später einen besondern Artikel bringen.


Heft 9[Bearbeiten]

[144] Wilhelm Bauer und seine Schiffhebung betreffend. Es sind ferner eingegangen an Gaben: 3 Thlr. von v. P. in M.; 1 Thlr. von K. in L.; 5 Thlr. von Otto Gehrckens in Hamburg; 2 fl. O. W. von Fräulein Anna Schreiner in Davidow; 1 Thlr. 3 Sgr. durch F. Heinfort in Kriesoff'; – an Zuschriften von Hrn. Baron F. F. v. Dücker, königl. Berggeschworenem zu Bochum in Westphalen, welcher zur Annahme der Beiträge aus seiner allseitigen Nachbarschaft bereit ist, um sie in größeren Posten hieher zu senden; – von H. Eckner in Königsbrück, welcher dort die Sammlungen leitet und diese Anzeige macht, „damit in größeren Orten Männer zur Gründung der nöthigen Comités ermuthigt werden;“ ferner von sieben anderen Orten. – Alle diese Gaben und Zuschriften bezeugen die steigende Theilnahme in Deutschland für W. Bauer und seine Erfindung. Auf solche Zeugnisse für dieselbe mußten wir warten, um die Ueberzeugung zu gewinnen, daß eine directe öffentliche Aufforderung zu Beiträgen für das ebenso nationalehrenvolle als allgemeinnützige Unternehmen auch zu einem würdigen Ziele führen werde. Diese Ueberzeugung ist nun gewonnen, und es hat sich bereits ein Centralcomité für W. Bauer’s „Deutsches Taucherwerk“, wie künftig kurzweg Bauer’s Schiffhebung mittels Taucher, Taucherkammer und unterseeischer Kameele genannt werden soll, in Leipzig gebildet und seine Thätigkeit begonnen. An Orten, wohin dieselbe noch nicht direct reichen sollte, finden die Leser der Gartenlaube vielleicht in den Herren Sortimentsbuchhändlern, durch welche sie unser Blatt beziehen, bereitwillige Vermittler ihrer Beiträge an die Redaction der Gartenlaube; diese wird auch ferner über die Eingänge für das nationale Unternehmen an dieser Stelle kurze Anzeige machen.


Heft 15[Bearbeiten]

[240] A. L. ∞ in Berlin. Ueber Ihren „offenen Brief“ möchten wir Ihnen direct schreiben. Ueber den inliegenden Thaler ist unten quittirt


Für W. Bauer s „deutsches Taucherwerk“ sind bis 31.März eingegangen: Vom Gewerbeverein zu Waldheim 5 Thlr., von Gutsbesitzer Weyl auf Paulshofs bei Angerburg 1 Thlr., ein Leser der Gartenl. 3 Sgr., Pf. u. SuP. Stern in Marggrabow (Ostpreußen) 1 Thlr., Frl. Lina Schäfer am Theater zu Mannheim 2 Thlr., G. R. daselbst 3 Sgr., H. Ohm zu Hochwald b. Gottesberg 2 Thlr., Rasch 1 Thlr., A. L. ∞ in Berlin 1 Thlr., Dr. Asch in Breslau 1 Thl., A. K. in Bamberg 2 Thlr., Schwabbaner in Kuhnsdorf „G. m. n.“ 1 Thlr., E. E. Bock in Leipzig 2 Thlr, Findeisen in Korpitsch 15 Sgr., durch W. H. in Schwarzwald (Posen) 1 Thlr., vom Comite für Kunst und Wissenschaft zu Ottersberg 2 Thlr. 15 Sgr., von Past. Dr. Spiegel in Osnabrück 1 Thlr., durch Gebr. Nübling in Ulm von A. R. W. 1 Thlr. 10 Sgr., G. N. 1 Thlr., A. N. D. 20 Sgr., F. in L. 1 Thlr., durch die Pfeffer’sche Buchhdlg. in Calbe v. F. H. S. 3 Thlr., durch F. Beyme zu Rudnik bei Buk (Posen) von Mitgl. des deutschen Nationalvereins 10 Thlr., durch Carl Fromme (Tendler u. C.) in Wien von Mitgl. des österr. Ingenieur-Vereins 10 fl. 90 Xr., von einem Leser d. Gartenl. 30 Xr., von neun Lesern der Gartenl. 1 fl. 80 Xr., von A. B. in Pforte 1 Thlr., durch M. in Cosw. v. Lesern d. Gartenl. 2 Thlr., von einigen Deutschen in Petersburg die noch Deutsche sind, 1/2 Imperial, durch Posterp. H. Hinrichs in Berka a. d. Ilm 20 Sgr., con S. u. W. 1 Thlr. 10 Sgr., aus Lucka bei Altenburg 1 Thlr. 15 Sgr., 13 Thlr. 7 1/2 Rgr., gesammelt beim Rechnungsschmause des Bürgervereins in Leipzig, abgeliefert durch Herrn Hausen.

P. R. u. K. D. in O. Das Quittiren für die Beisteuern zu W. Bauer’s Taucherwerk kann durch uns nur in der Gartenlaube, nicht zugleich in der Weserzeitung oder im Courier geschehen.

H. O. und viele Andere. Viele unserer Leser und Correspondenten sprechen die Ansicht aus, daß ein Ausschlag der Gartenl. um 2-3 Sgr. der kürzeste Weg sei zur Sicherung des W. Bauer’schen Unternehmens. Dagegen ist ein für allemal zu erwidern, daß nur die freie Gabe den Mann ehrt und die Gartenlaube ihre Freunde viel zu hoch achtet, um sich gegen sie bei solcher Gelegenheit den geringsten Zwang zu erlauben, auch wenn sie sich ein Recht dazu anmaßen dürfte.

Expedition des A. Kreisblatts. Sie irren; die Redaction d. Gartenl. hat durchaus nicht erklärt, Beiträge für W. Bauer’s Taucherwerk nur bis Ende März d. J. anzunehmen Im Gegentheil: die Beiträge sollen nun, so hoffen wir, erst recht in Fluß kommen. Der Schluß der Sammlung wird öffentlich durch das Central-Comité erklärt, sobald sie vollendet ist.


Heft 17[Bearbeiten]

[272] Ernst A. in F. a. M. Nur ein wenig Geduld! Ueber den „Monitor“ werden wir auf authentische Grundlagen gestützte Mittheilungen machen. Aber Originalzeichnungen und Holzstöcke sind nicht so rasch und leicht für die Presse fertig, wie Clichés. Vorbereitet ist Alles, und Ihr, und wahrscheinlich aller unsrer Leser Wunsch wird möglichst bald befriedigt. Beachten Sie ferner, daß der Druck einer Nummer jetzt 3 Wochen Zeit in Anspruch nimmt.


Heft 18[Bearbeiten]

[288] Für W. Bauer’s „deutsches Taucherwerk“ sind ferner (bis 19. April) eingegangen: 50 fl. rhn. als erste Sammlung der badischen Ingenieure des Wasser-, Straßen und Eisenbahnbaues, durch den großh. Bezirksingenieur in Stockach; 1 fl. östr. aus Oestr. Schlesien von einem Leser der Gartenlaube; 2 Thlr. von zwei Lesern der Gartenl. zu Myslowitz (Schlesien); 2 Thlr. von C. T. aus Linken; 1 Thlr. von W. Stößel in Schweinfurt; 1 fl. von d. L. d. G. zu Ockstadt in der Wetterau, durch Bindernagel u. Schimpff in Friedberg; 3 Thlr. von A–T. in Leipzig; 2 Thlr, 10 Sgr. von einigen Handelsschülern zu Chemnitz; durch H. B. aus Oberstein von einem Theil der dortigen Turnerschaft 3 Thlr., von einer deutsch. Frau 1 Thlr., von einem Freunde des Fortschritts 1 Thlr.; von Peters in Berlin 10 Sgr.; 2 Thlr. 10 Sgr. von einigen Lesern und Leserinnen der Gartenlaube am Piesberge bei Osnabrück; durch die Redaction des Mainzer Anzeiger 1 Thlr. 4 Sgr. von Zabern; 7 Thlr. 17 Sgr. 7 Pf. „gesammelt durch die Zöglinge der Privatschnle in Abbehausen, denen W. Bauer’s unterseeische Kameele eine ebenso angenehme als lehrreiche Physikstunde bereitet haben“; durch Fr. Stollberg (Garcke’sche Buchhdlg.) in Merseburg 1 Thlr. 10 Sgr. gesammelt durch H. Weydener; 1 Thlr. von C. u. W. in Wien; 3 Thlr. „freudiger Beitrag“ von drei Hamburgerinnen in Baden-Baden; durch Ferdinand Ullrich in Werdau in S., als erste Sendung, 5 Thlr. 15 Ngr. (je 15 Ngr. von den Herren Dr. med. Stumme, Ed. Beckert, Herm. Eisenschmidt, Gottl. Krügel, F. E. Schulze, G. Wieske, F. W. Tschirner, L. Pöckert, L. Schneider, Jul. Schulze und F. Ullrich); 1 fl. rhn. durch J. Kurz im Rippberger Eisenwerk bei Miltenberg (Baden); durch P. G. Bohln 1 Thlr. von der Lüdingworther Sängergesellschaft, als erste Sendung; durch Apoth. Dr. Schmidt in Wunsiedel 12 fl. 42 Xr. rhn. „von einem Kreise von Männern, welche das regste Interesse an jeder deutschen Erfindung nehmen“; durch C. F. Calenbach in Roslau 4 Thlr. 25 Sgr. gesammelt in einer musikalischen Abendgesellschaft, 1 Thlr. von einem Damenkränzchen; durch Gerold u. Sohn in Wien 33 fl. östr. W. gesammelt in einer Wochenversammlung des niederöstr. Gewerbevereins am 4. April; durch G. Binger in Amsterdam 2 Thlr. von der Tischgesellschaft „im Häschen“; 1 Thlr. von Calculator Hoben in Waldenburg; 2 Thlr. von I. L. in Frankfurt a. M.; 13 Thlr. vom Ausschuß des Vorschußvereins in Leipzig; 1 Thlr. von I. E. aus Hamburg; 1 Thlr. Postst. Wreschen; 1 Thlr. von R. in C. durch C. Eißner in Delitzsch; 7 fl. 9 Xr. von den Lesern d. Gartenl. zu Pappenheim in Baiern; 1 Thlr. von G. A. in S.; 5 fl. rhn. von den Schülern der Architekturschule des Städel’schen Kunstinstituts zu Frankfurt a. M., aufgebracht durch eine Groschensammlung; 5 Thlr. „dem Bauer unterm Wasser die Bauer im Wasser (Kriegshafen zu Hoppers an der Jade); 1 Thlr. „Viribus unitis“; 1 Thlr. 20 Sgr., einige Abonnenten der Gartenl. in Sorau; 50 fl. rhn. vom volkswirthschaftlichen Verein zu Frankfurt a. M. durch dessen Präsidenten Dr. Malz.

K. Tr. in J. W. Bauer’s Taucherkammer bringen wir in e. d. nächsten Nrn.

Concordia in Dresden. Sie haben mir 15 Thlr. für die deutsche Flotte gesandt. Wie die Sachen jetzt liegen, halte ich es für Schuldigkeit nochmals anzufragen, wohin ich das Geld adressiren soll. Nach Berlin doch schwerlich noch, wenigstens dürfte es dort nicht für eine deutsche Flotte verwendet werden. Bitte also gefälligst anzugeben, für welchen nützlichen Zweck das Geld angelegt werden soll.
E. Keil.


Anmerkungen (Wikisource)