Kleiner Briefkasten (Die Gartenlaube 1884)

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Titel: Kleiner Briefkasten
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aus: Die Gartenlaube, Heft 1 bis 52
Herausgeber: Ernst Ziel
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1884
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Heft 2[Bearbeiten]

[36]


Heft 3[Bearbeiten]

[52]


Heft 4[Bearbeiten]

[72] E. H. in Hamburg. Sie haben den Druckfehler im Sternarithmogryph (Nr. 1) richtig gefunden. Bei XIV muß es 5 11 und nicht 2 11 heißen. Diese unrichtige Zahl hat zu unserer Beruhigung weder Sie noch Hunderte von anderen Lösern irregeführt. Alle fanden die gute Bekannte, und ein Herr Dr. F. aus Danzig hat uns sogar folgende Berichtigung zugeschickt:

„Die Gartenlaube hat sehr schlau
Uns aufgeführt kunstvollen Bau.
Doch, daß sie nicht unfehlbar sei,
Hat sie bewiesen gleich dabei:
Diana, Jena, Erica,
Gera, Aosta und Riga,
Tiara, Elsa, auch Nizza,
Lima, Aluta, Uria,
Barka – und nun happert’s ja:’
Wenn 2 wär b, dann gäb’s Edda.“

Gartenlaubenleserclub in C. b. D. Herzlichsten Dank für Ihre so überaus freundlichen Worte! Wir werden Ihren Vorschlag im Auge behalten und später darauf zurückkommen.

P. R. in Königsberg in Pr. Die in Nr. 1 unseres Blattes besprochenen Luftprüfer von Prof. Dr. Wolpert sind zu dem Preise von 5 bis 15 Mark durch die Thüringische Glasinstrumentenfabrik von Alt, Eberhard und Jäger in Ilmenau, sowie durch das Eisenwerk Kaiserslautern zu beziehen.

P. L. in K. Ein gewissenhafter Arzt wird Ihren Wunsch nicht erfüllen und Ihnen brieflich keinen Rath ertheilen. Man muß den Kranken sehen und untersuchen, um sagen zu können, was ihm fehlt. Die betreffende Anpreisung beruht darum augenscheinlich auf Schwindel.

W. Th. in K. Ihr Gedicht gehört zu den besseren lyrischen Ergüssen, die uns zuströmen. Wenn wir einige Aenderungen an demselben vornehmen dürften und wollten, so wäre es vielleicht für unser Blatt geeignet zu machen. Aber wohin würde dies uns führen, wenn wir, pflichtgemäß, dieselbe Rücksicht allen gleichwerthigen Leistungen widerfahren Netzen? Das Inhaltsverzeichniß jedes Bandes der „Gartenlaube“ sagt Ihnen, daß wir jährlich 20 bis höchstens 2S Gedichte abdrucken, während uns wöchentlich selten unter 100 eingesandt werden: also im Jahre über 5OOO Gedichte! Verfällt auch der größte Theil derselben ohne Zögern dem Papierkörbe, so würden doch immer einige Hundert die obige Berücksichtigung verdienen: aber zu welchem Zwecke? Unsere Leser würden es uns schwerlich danken, wenn wir statt etwa 20 künftig 200 Gedichte zum Abdrucke brächten, was uns doch ein Leichtes wäre. – Die verehrlichen Lyriker werden es nun auch, angesichts jener Zahlen, als geschäftliche Nöthigung anerkennen, daß wir den Verfassern nur die Annahme, nicht auch die Ablehnung jedes einzelnen Gedichts anzeigen und jede Verantwortlichkeit für die betreffenden Manuskripte ablehnen.

Möchte diese unsere ziffermäßige Abwehr gegen die lyrische Sündfluth doch recht viele iunge Lente abschrecken, ihre Zeit bei größtentheils ungenügendem Talente mit dem vergeblichen Ringen nach dem Dornenkrauze des Dichterruhms toot zu schlagen! Dann würden die Millionen unnützer Reimereien nicht vermehrt werden, aber auch gewiß viele verfehlte Existenzen weniger zu beklagen sein.

Anfrage. Wo besteht eine Anstalt, in welcher ein alleinstehender, chronisch kranker Mann, welcher seinen Berufsarbeiten nicht mehr vorstehen kann, sich mit einem geringen Vermögen (z. B. 4500 Mark) auf Lebenszeit einkaufen könnte?

Heft 5[Bearbeiten]

[88]


Heft 6[Bearbeiten]

[104] Abonnent in Citta di Castello. Eine Anstalt dieser Art können wir Ihnen nicht nennen. Berühmte Specialärzte finden Sie an den größeren deutschen Universitäten, z. B. in Wien, Berlin oder Leipzig.


E. K. in Oppeln. Alle Ihre Anfragen beantwortet Ihnen Robert und Richard Keil’s „Geschichte der deutschen Burschenschaft“, die Sie durch jede Buchhandlung beziehen können.


A. M. in Hamburg, S. S. in Nürnberg, M. K. in Hagenbach und O. S. in Rosenberg. Leider unbrauchbar!


Abonnentin in K. Ja.

Heft 7[Bearbeiten]

[124]


Heft 8[Bearbeiten]

[140]


Heft 9[Bearbeiten]

[156] K. von W. in Berlin. Die Zusammenstellung der berühmten Todten auf dem Dorotheenstädtischen Kirchhofe in Berlin in Nr. 48 des vorigen Jahrganges der „Gartenlaube“ macht keinen Anspruch auf Vollständigkeit. man wird noch manchen Namen hinzufügen können. Werden wir doch aus Florenz auf einen solchen aufmerksam gemacht. Gleich neben dem Cantian’schen Erbgewölbe befindet sich ein anderes mit der einfachen Inschrift „Erbbegräbniß der Familie Walter“. Hier ruhen Vater und Sohn: Johann Gottlieb Walter († 1816) und Friedrich August Walter († 1826), beide hochverdient als die Stifter des Anatomischen Museums zu Berlin. Die Tochter des Letzteren, Gräfin Graziani, lebt als hochbetagte Matrone zu Florenz.


Abonnent in Hersfeld. Die in Leipzig domilicirende Fürstl. Jablonowskische Gesellschaft der Wissenschaften veröffentlicht alljährlich Preis-Fragen aus dem Gebiete der Geschichte, der Naturwissenschaften, Mathematik und Nationalökonomie. Der ausgesetzte Preis beträgt in der Regel 600 bis 700 Mark und wird in der Hauptversammlung im März der besten unter den eingesandten Abhandlungen zuerkannt; auch übernimmt die Gesellschaft den Druck der Preisschrift auf eigene Kosten. Wünschen Sie eingehendere Mittheilungen, so wenden Sie sich an den Archivar der genannten Gesellschaft, Herrn Geh. Hofrath Prof. Dr. Hankel in Leipzig, Thalstraße 15c.


M. R. in F. Es ist doch nichts mit dem „Elfenspuk“. Der Vers :

„Doch Schrecken! Ihn necken noch Träume wohl?
Verschwunden ist Rehbock als Büchse sowohl!“

ist ein zu naher Verwandter des bekannten.

„Da rief der Herr von Röder :
Halt oder stirb entweder!“


E. G. S. D. in Hamburg. Ihre Anfrage wegen Ankauf einer Nähmaschine für den gewöhnlichen Bedarf einer kleinen Familie ist dahin zu beantworten, daß das System Singer für gedachten Zweck mancherlei Vorzüge besitzt. Dasselbe näht feine wie starke Stoffe und schmiegt sich den vielseitigen Anforderungen, wie sie in der Familie vorkommen, am leichtesten an, auch ist die Handhabung eine verhältnismäßig sehr einfache, sodaß auch ungeübtere Hände mit dem Mechanismus dieses Systems zu Fache kommen können.


H. H. in Q. Sie verlangen viel. Gut angelegte Blitzableiter sind das einzige Mittel, das Ihnen helfen kann.


Heft 10[Bearbeiten]

[172]


Heft 11[Bearbeiten]

[188]


Heft 13[Bearbeiten]

[224]


Heft 14[Bearbeiten]

[244]


Heft 15[Bearbeiten]

[260]


Heft 16[Bearbeiten]

[276] B. F. in Mannheim. Der Stoff zu den Illustrationen „Schlachtfeld im Sudan“ und „Ein Opfer von Monte Carlo“ ist allerdings dem „Graphic“ entnommen, die Composition und Ausführung derselben ist aber, wovon Sie sich bei der Vergleichung sofort überzeugen werden, eine durchaus selbständige, sodaß dieselben mit vollem Recht Originalzeichnungen genannt werden durften.

Heft 17[Bearbeiten]

[292]

Heft 18[Bearbeiten]

[308]


Heft 19[Bearbeiten]

[324]


Heft 20[Bearbeiten]

[340]


Heft 21[Bearbeiten]

[356]


Heft 22[Bearbeiten]

[372]


Heft 23[Bearbeiten]

[388]


Heft 24[Bearbeiten]

[404]


Heft 25[Bearbeiten]

[424]


Heft 26[Bearbeiten]

[440]


Heft 27[Bearbeiten]

[456]


Heft 28[Bearbeiten]

[472]


Heft 29[Bearbeiten]

[488]


Heft 30[Bearbeiten]

[504] C. B. Sch.., Ch. A. S. in Sch., F. Z. in Nürnberg, M. M. in D., Hugo K., A. A. in Z. bei Prag, Th. M. in Zürich, J. O. L., E. A. Sp. in D., M. T., L. Sch. in Bremen, G. P. in Prag, Eug. J. in Königsberg, H. E. in Hof: Ungeeignet.

Dr. F. H. Sie finden das Gesuchte in Jahrgang 1874.

Heft 31[Bearbeiten]

[520]


Heft 32[Bearbeiten]

[536]


Heft 33[Bearbeiten]

[552]


Heft 34[Bearbeiten]

[568] F. R. in F. Sie haben Recht: der Maler des Bildes Christoph der Kämpfer in Nr. 30 unseres Blattes ist nicht J. Kirchner, sondern Fr. Kirchbach.

B. B. in M. Goethe’s Biographie von Scherr finden Sie im Jahrg. 1873.

Apotheker G. in G. Eine derartige Anstalt ist uns nicht bekannt.

E. L. in Saarbrücken, L. D. in C., C. K. in S., C. K. in Dortm., Richard Wanderer, A. N. in B. bei P., E. L. in P. Ungeeignet.

Heft 35[Bearbeiten]

[584]


Heft 36[Bearbeiten]

[600]


Heft 37[Bearbeiten]

[620] S. in N. bei B. Ihr Wunsch, wir möchten die Antwort auf Ihre Anfrage in der am nächsten Sonntag in Ihren Besitz gelangenden Nummer unseres Blattes mittheilen, richtet sich auf Unmögliches. Wir haben schon oft erklärt, daß auf eine Beantwortung in unserm Briefkasten erst innerhalb drei Wochen nach erfolgter Einsendung zu rechnen ist, da der Druck einer einzigen Nummer der hohen Auflage wegen circa 14 Tage Zeit erfordert. – Ihre Anfrage selbst betreffend: Nein!

Abonnent P. in O. R. Genée: „Shakespeare, sein Leben und seine Werke“ dürfte Ihren Wünschen am besten entsprechen.

A. B., Seminarist in Lübeck. „Das deutsche Theater“ (Berlin, Herausgeber J. R. Kruse) und „Dr. W. Laufer’s Allgemeine Kunstchronik“ mit der Beilage „Allgemeine Theater-Chronik“ sind die einzigen uns bekannten Blätter, welche die von Ihnen betonten Ziele annähernd verfolgen.

J. W., Stolp. Von der „berühmten Sängerin“ ist uns nichts bekannt.

A. S. in Gr.-P. bei Fr. Mündliche Abmachung ist in Ermangelung eines schriftlich geschlossenen Vertrages für beide Theile bindend. In Streitfällen wird der Ortsgebrauch als ausschlaggebend betrachtet.

L. in D., J. v. A., J. F. in Dresden. Nicht geeignet.

J. L. P. Vergl. Sie gefl. den betr. Artikel in Nr. 32 unseres Blattes.

Heft 38[Bearbeiten]

[636]


Heft 39[Bearbeiten]

[652]


Heft 40[Bearbeiten]

[668] A. M. in H. Wir wissen aus zuverlässigster Quelle, daß W. Heimburg an der Dramatisirung ihres in der „Gartenlaube“ erschienenen Romanes „Ein armes Mädchen“ in keiner Weise mitgearbeitet hat, es sei denn, man wolle die Dichtung des Romanes selbst als eine „Mitarbeiterschaft an der Dramatisirung“ betrachten. Wohl aber hat die Dichterin die Erlaubniß zur Dramatisirung ertheilt.

Heft 41[Bearbeiten]

[684]


Heft 42[Bearbeiten]

[700] O. E., Riga. Sie fragen, ob eine Frau ohne Wissen und Einwilligung ihres Ehemanns einen Paß für’s Ausland erlangen kann? und auf welchem Wege? Solche Anfrage sollte eine Frau nicht stellen – wir, geben keine Antwort darauf.

A. H. in Budapest, A. B. in C., F. M. in M.: Ungeeignet.


Heft 43[Bearbeiten]

[716]


Heft 44[Bearbeiten]

[732]


Heft 45[Bearbeiten]

[748]


Heft 46[Bearbeiten]

[764]


Heft 47[Bearbeiten]

[780]


Heft 48[Bearbeiten]

[796]


Heft 49[Bearbeiten]

[816] L. R. in M. „Aus dem Leben meiner alten Freundin“ von W. Heimburg können Sie durch jede Buchhandlung beziehen. Einen kurzen Beitrag aus der Feder der geschätzten Mitarbeiterin bringen wir schon in nächster Nummer, eine längere Erzählung im nächsten Jahhre.

V. G. in H. Das von uns im vorigen Jahre als Weihnachtsgeschenk für die Jugend empfohlene billige Universal-Taschenmikroskop von Paul Wächter in Berlin (Köpnickerstraße 115) ist in neuester Zeit noch verbessert worden, sodaß auch die Reinigung der inneren Gläser möglich ist. Auch Mikroskope älterer Construction, die auf Grund unserer Empfehlung gekauft wurden, werden übrigens von der Firma gegen geringe Vergütung mit der neuen Vorrichtung versehen.

Heft 50[Bearbeiten]

[832]


Heft 51[Bearbeiten]

[848]

Heft 52[Bearbeiten]

[864] Frau Clara. Zwei Novellen unserer geschätzten Mitarbeiterin Stefanie Keyser: „Der Krieg um die Haube“ und „Glockenstimmen“ (in einem Bande) erschienen im Verlage von Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig. Ein neuer Band erscheint im nächsten Jahre.

G. D. 1058 B. Wenden Sie sich an die Universitätsklinik in Berlin oder Leipzig. Wir können Ihnen zu unserem Bedauern nicht helfen.

B. in Frankfurt a. O., Osc. M.: Nicht geeignet.

Anmerkungen (Wikisource)