Marianne Wolf

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Marianne (Marie) Wolf
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geb. Conrad, Pseudonym: C. Michael
* 17. März 1837 in Hermannstadt (Siebenbürgen, heutiges Rumänien)
† 4. Februar 1886 in Graz (Österreich)
österreichische Schriftstellerin
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GND-Nummer 104438168X
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DNB: Datensatz, Werke

Werke[Bearbeiten]

  • Vernünftige Gedanken einer Hausmutter. [1], Leipzig: Prosa und Poesie, 1880
    • Zweite vermehrte Auflage: Leipzig: Prosa und Poesie, 1883
  • Lios Alfa: Roman aus dem deutschen Familienleben von C. Michael. Deutsche Romanbibliothek 8. Jahrgang (1880), Bd. 2. Stuttgart und Leipzig: Hallberger, 1880
  • Ein deutsches Buchhändlerheim. Leipzig: Grimme & Trömel, Weihnachten 1880
    • 1. Ein Besuch in „Spamer’s Hof“. 2. Ein Besuch in „Maxenstein“
  • Opfer des Aberglaubens, Irrthums und Wahns. Erzählungen und Enthüllungen aus uralter Zeit bis auf unsere Tage. Otto Spamer’s neue Volksbücher Nr. 6. Leipzig 1880
  • Die Begebenheiten im Roten Igel. Oder: Die Wirtshauspest. Otto Spamer’s neue Volksbücher Nr. 15. Berlin und Leipzig 1880, O. Spamer
    • Geschichten aus dem wirklichen Leben zu Nutz und Frommen für Jedermann. Unter Zugrundelegung von H. Zschokkes „Branntweinpest“ wiedererzählt
  • Das Geisterschiff. Otto Spamer’s neue Volksbücher Nr. 17. Leipzig: O. Spamer, 1880
    • I. „Der Fliegende Holländer“, eine Sage aus Niederland, unter Benutzung der Körber’schen gleichnamigen Erzählung mitgeteilt von C. Michael
  • Die Wirthshausgäste, Leipzig 1881
  • Die Schule des Lebens, Leipzig 1881
  • Wie man’s treibt, so geht’s oder Dunkle Existenzen und verschlungene Lebenswege. Drei Erzählungen von С. M. und Franz Langenstein, Leipzig 1881, O. Spamer
  • Rings um die Welt. Erzählung in Briefen für die reifere weibliche Jugend. Leipzig: O. Spamer, 1881
  • Der Mann mit der Wünschelruthe. Erzählung für erwachsene Töchter. Leipzig: O. Spamer, 1882
  • ABC- und Lesebuch für artige Puppen. Für Ferdinand’s Puppenstube geschrieben. Leipzig: O. Spamer, 1882 (2. Auflage: 1883)
  • Im Geisterkreis der Ruhe- und Friedlosen. Sagenhafte Gestalten in den Überlieferungen des deutschen Volkes. Unserer Jugend und dem Volke erzählt. Leipzig 1883 (2. Auflage: 1884)
  • Das schönste Weihnachtsbuch. Artige Geschichten für artige Kinder, zusammen mit Balthasar Spieß, Leipzig 1883, O. Spamer, 108 Seiten (4. Auflage: 1887/1896) UB Oldenburg
    • 160 kleine Geschichten und Erzählungen für Knaben und Mädchen im Alter von sechs bis acht Jahren
  • Künstlergeschichten, 1884
  • O. Spamer: Wunderglaube und Wirklichkeit. In Rücksicht auf Seltsame Erscheinungen der Tierwelt sowie unerklärte Vorgänge im Menschenleben, Fabelhafte Gestalten des Wahns im Volksglauben, Sage und Dichtung, Leipzig: O. Spamer, 1885
    • In Bildern und Schilderungen aus Vergangenheit und Gegenwart. Unter Mitwirkung von C. Michael gemeinverständlich dargestellt
  • Orientalische Märchenwelt. 30 Märchen und Erzählungen nach altägyptischen, indischen, persischen und arabischen Überlieferungen. Leipzig 1885: O. Spamer, (2. Auflage: 1892)

Übersetzungen[Bearbeiten]

  • Robertine. Erzählung für die reifere weibliche Jugend, nach dem Französischen von Madame de Bawr. Leipzig 1880: O. Spamer
  • Die jungen Lebensretter. Universal-Bibliothek für die Jugend: Nr. 52. Stuttgart 1881: Kröner.
    • Billy Patterson oder Hirtenknabe und Edelmann, Maria Rosa oder die Perle von Neini. Zwei Erzählungen nach dem Französischen der Mad. de Bawr

Als Herausgeber[Bearbeiten]

  • Die schönsten Märchen aus 1001 Nacht für die Kinderstube. In das Deutsche übertragen von Alex König.
    • Ausgewählt, neu bearbeitet und hrsg. von C. Michael, mit 30 Text-Illustrationen von Erdmann Wagner und Titelbild
    • 2. Auflage, 1883
    • 4. Auflage, 1891: Die schönsten Märchen aus 1001 Nacht für den Familientisch
    • 5. Auflage, 1902: Märchen aus Tausend und eine Nacht für die Kinderstube
  • Philipp Körber: Der verlorene Sohn. Erzählung für die reifere Jugend. Otto Spamers Neue Volksbücher Nr. 35., Leipzig 1886, O. Spamer

Artikel in der Gartenlaube[Bearbeiten]

Vernünftige Gedanken einer Hausmutter[Bearbeiten]

19-teilige Artikelserie aus dem Spätbiedermeier (1879-1883), in der die Autorin über Erfahrungen aus ihrem Leben zu angemessenem Verhalten, Lebensweise, Kindererziehung und Behandlung von Dienstmädchen beschreibt und die bestehenden Verhältnisse anklagt

  1. Der Mutter Stufenjahre, 1879, Heft 1
  2. Bekenntnisse einer Verschwenderin, 1879, Heft 1
  3. „Ich habe keine Zeit.“, 1879, Heft 3
  4. Man muß von zwei Uebeln das kleinere wählen, 1879, Heft 3
  5. Unsere Kinder als der Eltern Erzieher, 1879, Heft 4
  6. Anstand und feine Sitten im täglichen Verkehr, 1879, Heft 28
  7. Glückliche Jugend, 1879, Heft 33
  8. Die Poesie im Hauskleid, 1879, Heft 51
  9. „Es geht nicht.“, 1880, Heft 5
  10. Das Skelet im Hause, 1880, Heft 10
  11. Vergeßlichkeit und Vergessen, 1880, Heft 33
  12. „Als der Großvater die Großmutter nahm.“, 1880, Heft 42
  13. Wie und wo soll man sparen?, 1881, Heft 9
  14. Ich bin glücklich, 1881, Heft 19
  15. Ueberraschungen und Geschenke, 1881, Heft 47
  16. Unsere Dienstboten, 1882, Heft 4
  17. Was heißt liebenswürdig?, 1882, Heft 20
  18. „Jeder ist sich selbst der Nächste“, 1882, Heft 29
  19. Ein Gruß, 1883, Heft 10

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Bücherbesprechungen, in: Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung, Jahrgang 1881, No. 99 (11. December), S. 596 Google-USA*
  • Bücherbesprechungen, in: Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung, Jahrgang 1884, No. 46 (8. Juni), S. 274 Google-USA*

Anmerkungen

  1. Nummer 1 bis 10 der gleichnamigen Serie aus der Gartenlaube wurden in diesem Buch gesammelt, siehe Anmerkung 11 und 14. Für die englische Übersetzung Practical Thoughts of a mother von 1882 (Dodd, Mead and Company; New-York) siehe Anmerkung 19.