RE:Chalonitis

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 2099
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Chalonitis (Χαλωνῖτις), Landschaft im Südwesten Assyriens um das Zagrosgebirge, Strab. XI 529. XVII 736. Isid. Char. 3 (Müller 250). Dionys. perieg. 1015. Plin. n. h. VI 122. 131. Eine andere Form dieses Namens zeigt Κέλωνες, Diod. XVII 110, 4 (vgl. Nöldeke Sasaniden 138, 3). Eine hellenische Stadt in diesem Gebiete nennt Isid. Char. a. a. O. Χάλα, ebendiese ist wohl auch mit Halus Tac. ann. VI 41 gemeint. Der Name hat sich im jetzigen Ḥulwân erhalten.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 281–282
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S. 2099, 16 zum Art. Chalonitis:

Vgl. dazu den Art. Albania Nr. 2 Bd. I S. 1304. Schon die Keilinschriften kennen diese [282] Gegend als Alman (Jalman) und die Stadt Ḫalman; vgl. Schrader Keilinschr. u. Geschichtsforsch. 169. Delitzsch Wo lag d. Parad. 169; Die Sprache d. Kossäer 31. Streck Ztschr. f. Assyriol.XV 301. Im Talmud: Holwân. Vielleicht ist hier die Genesis X 10 genannte Stadt Kalneh (LXX Χαλάννη) zu suchen, die man vielfach ohne triftigen Grund in Ktesiphon oder Niffer (s. dazu Dillmanns Comment. zur Genesis⁶ 186) hat finden wollen.