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RE:Clodius 67

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Clodia Dritte und jüngste Tochter von Claudius Nr. 296
Band IV,1 (1900) Sp. 107
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Friedrich Münzer: Clodius 67. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band IV,1 (1900), Sp. 107, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Clodius_67

67) Clodia, die dritte und jüngste Tochter von Claudius Nr. 296, mit L. Licinius Lucullus nach dem Tode ihres Vaters und vor dem asiatischen Feldzuge des Lucullus, also etwa 679 = 75, vermählt (Varro r. r. III 16, 2. Plut. Luc. 21, 1. Dio XXXVI 14, 4). Nach seiner Rückkehr aus dem mithridatischen Kriege trennte sich der Gemahl von ihr wegen Untreue (Plut. Luc. 38, 1) und bezeugte im J. 693 = 61 sogar vor Gericht, dass sie mit ihrem Bruder Publius Blutschande getrieben habe (Cic. Mil. 73; har. resp. 42. 59; ad fam. I 9, 15. Plut. Luc. 34, 1. 38, 1; Cic. 29, 2; Caes. 10, 3).