RE:Cotini

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 1676
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Cotini Volk in Germanien, nennt Tac. Germ. 43 mit den Marsigni, Osi, Buri im Rücken der Marcomanni und Quadi (Gotini ein Teil der Hss.). Ihre Sprache verriet keltische Abstammung (Cotinos Gallica . . . lingua coarguit non esse Germanos). Ptolem. II 11, 10 setzt sie zwischen Sidones und Visburgii (Κῶγνοι die Hss., lies Κότινοι oder Κότνοι). Sie erscheinen dann noch einmal im Marcomannenkriege bei Dio LXXI 12, um dem Marc Aurel Heeresfolge zu versprechen. Cives Cotini ex provincia M . . . . auf der stadtrömischen Inschrift CIL III 2831. Da Tacitus bemerkt, sie hätten Eisenbau getrieben (a. O. Cotini . . . ferrum effodiunt), so sind ihre Wohnsitze wohl an der oberen Gran anzusetzen; die σιδηρωρυχεῖα, die Ptolem. II 11, 11 südlich von den Quaden nennt, sind wahrscheinlich die der C. Zeuss Die Deutschen 122f. Müllenhoff Deutsche Altertumskunde II 22. 33. 267. 277. 324ff. [337. 343]. Holder Altkelt. Sprachschatz s. v. Domaszewski Serta Harteliana (Wien 1896) 10f. Much Deutsche Stammsitze 131. 132. G. Holz Beitr. z. Deutsch. Altertumskunde I 48.

[Ihm.]