RE:Deiotarus 4

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 2404
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4) Sohn Kastors, der wieder ein Sohn des Kastor Tarkondarius war, Fürst des binnenländischen Paphlagoniens bei Gangra, mit dem Beinamen Philadelphos. Er kam vermutlich 36 v. Chr. zur Regierung und verdankt sein Fürstentum wohl dem Antonius, den er in den aktischen Krieg begleitete, um kurz vor der entscheidenden Schlacht zu Octavian überzugehen. Nach seinem Tode ward sein Land zur Provinz Galatien geschlagen (7 v. Chr.), Strab. XII 562. Plut. Ant. 61. 63. Cass. Dio L 13. Marquardt R. St-V. I² 359.

Litteratur zu Nr. 2-4: Wernsdorff De republica Galatarum, Nürnberg 1742. Niese Rh. Mus. XXXVIII 583ff. Judeich Caesar im Orient 149ff.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S III (1918), Sp. 328
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Zu Nr. 4: Auf einer Berliner Münze des Deiotaros Philadelphos erscheint neben ihm eine Königin Adobogiona; wohl seine Mutter, die für ihn in den ersten Regierungsjahien die Vormundschaft führte. Auf einer Londoner Münze findet sich neben D. ein König Deiotaros Philopator; wahrscheinlich sein Sohn, den er in seiner späteren Lebenszeit zum Mitregenten angenommen hat: vgl. zu den Münzen Th. Reinach L’histoire par les Monnaies 151ff. Kahrstedt Klio X 284. Stähelin a. a. O. 97. Head HN² 509. Recueil Général des Monnaies Grecques d’Asie Mineure (herausg. von der Acad. des Inscr.) I 126ff.