RE:Gabaon

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band VII,1 (1910), Sp. 416–417
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Gabaon, Stadt in Judäa (Γαβαων Joseph. ant. VII 1, 3 u. a. = Γιβρων VIII 2, 1 = Ιβρων X 9, 5; bell. Iud. II 19, 1. Steph. Byz. Euseb. Onom. 226. 232. 243. 302 = Hieron. ebd. 97. 103. 113. 127; Gabaa Euseb. Onom. 246; Gabaam Hieron. ebd. 129; alttestamentlich Gibeon Josua 9, 3ff. u. ö. Einwohner Γεβεωνῖται Joseph. ant. V 1, 16ff. oder Γαβαωνῖται ebd. VII 12, 1ff.), nach Eusebius Onom. 243, 7 = Hieron. ebd. 127, 2) eine Metropolis, also noch zu seiner Zeit eine bedeutendere Stadt. Die Entfernung von Jerusalem wird auf 40 Stadien (Joseph. ant. VII 1, 3) oder 50 Stadien (Joseph. bell. Iud. II 19, 1), oder 8 römische Meilen (Epiphan. adv. haer. 46, 5) angegeben. Heute ed-Dschīb, 8–9 km nördlich von Jerusalem, 9 km südwestlich von Bethel, 5 km westlich von Rama gelegen, auf einem Hügel, zahlreiche Felsengräber, alte Mauerreste, 8 Quellen. Wenn Eusebius (Onom. 243 = Hieron. ebd. 127) die Lage auf 4 römische Meilen westlich von Bethel bestimmt, so ist das ungenau, beziehungsweise er verwechselt G. mit einem [417] andern Ort gleichen Namens. Ihm folgt die Madebakarte.