RE:Gaudentius 2

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Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band VII,1 (1910), Sp. 859
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2) Araber (Liban. ep. 457), wahrscheinlich aus Migdala, wo er seinen Eltern die Grabschrift Le Bas-Waddington III 2031 setzte. Sein Sohn war Silvanus, der den greisen Vater sehr schlecht behandelt haben soll, und gegen den Libanios die Rede XXXVIII hielt, ein anderer Sohn vielleicht Menandros (Seeck Die Briefe des Libanius 212). Sein Schwager hieß Antiochos, sein Neffe Alexandros (Liban. ep. 457, vgl. 332); als Verwandte von ihm werden noch Pasion, Leontios und Dorymenes genannt (Liban. ep. 332. 659). Da er das Grabmal seiner Eltern κτῆμα συνηγορίης nannte, scheint er anfangs Advokat gewesen zu sein. Später ernährte er sich als Lehrer der Rhetorik (Liban. or. XXXVIII 18; ep. 174. 659. 661. Le Bas-Waddington a. O.) und wirkte in dieser Eigenschaft in Antiochcia mit Libanios zusammen (Liban. ep. 457). Im J. 362 war er schon Greis (Liban. ep. 661) und starb später im höchsten Alter (Liban. or. XXXVIII 15ff.). Erwähnt Liban. ep. 543.