RE:Gischala

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
fertig  
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Band VII,1 (1910), Sp. 1370
Gisch in der Wikipedia
GND: 4285910-4
Gisch in Wikidata
Linkvorlage für WP   
* {{RE|VII,1|1370||Gischala|[[REAutor]]|RE:Gischala}}        

Gischala (Γισχάλα Joseph. bell. Iud. II 20, 6. 21, 1. 7f. 10. IV 1, 1. 2, 1ff. 3, 1f. 13; Vita 10. 13f. 20f. 25. 38. 44f. 53. 59. 62), Städtchen (πολίχνη Joseph. bell. Iud. IV 2, 1) in Obergaliläa, im Anfang des jüdischen Aufstandes von den feindlichen Nachbarn zerstört (Joseph. bell. Iud. IV 2, 1), von Johannes wieder aufgebaut, mit Mauern versehen (Joseph. Vita 10) und zum Sammelplatz seiner Truppe gemacht; letzter Ort Galiläas, der sich den Römern ergab (bell. Iud. IV 2, 1). Der Reichtum der Gegend an Öl wird von Josephus (Vita 13) und dem Talmud gerühmt. Der Ort entspricht dem Gūsch Chālāb des Talmud; heute ed-Dschīsch mit Ruinen (Oehler in ZDPV XXVIII 25f. 49. Guérin Galilée II 94f.).