Zum Inhalt springen

RE:Iudex ducenarius

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Richterkollegien in Rom unter Augustus
Band IX,2 (1916) Sp. 2474
Scan: 2474, OCR
Register IX,2 Register i
Link für WP
* {{RE|IX,2|2474||Iudex ducenarius|[[Egon Weiß]]|RE:Iudex ducenarius}}
Zitierempfehlung
Egon Weiß: Iudex ducenarius. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft. Band IX,2 (1916), Sp. 2474, digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/RE:Iudex_ducenarius

Iudex ducenarius. Augustus fügte zu den drei bereits bestehenden Richterkollegien in Rom (Decurien), die einen Census von 400,000 Sesterzen voraussetzten (Bertolini Processo civile II 62), eine vierte hinzu, welche als ducenariorum (Sueton. Aug. 32) bezeichnet wird, und daher lediglich einen Census von 200,000 Sesterzen erfordert zu haben scheint; sie war mit der Gerichtsbarkeit de levioribus summis (Suet. a. a. O.) betraut, s. o. Bd. IV S. 2317 und den Art. Iudex II B [wegen der Appellabilität und Rechtskraft eines Richterspruchs (s. o. Bd. II S. 208) s. u. unter Iudicatum B].