Rudolf Kühnapfel

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Rudolf Kühnapfel
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Rudolph Kühnapfel
* ca. 1814 in Frauenburg/Ermland
† 7. Juli 1841 in Frauenburg/Ermland
deutscher Schneidergeselle
Mörder von Andreas Stanislaus von Hatten, Bischof von Ermland; verurteilt zum Tode durch Rädern[1]
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Nachrichten[Bearbeiten]

  • Nachricht zum Tode des Bischof von Ermland. In: Herold des Glaubens, Nr. 3, 17. Januar 1841, Sp. 42–43
  • Kurze Nachricht zur Hinrichtung Rudolf Kühnapfels. In: Allgemeine Kirchen-Zeitung, Nr. 123, Sonntag 8. August 1841, Sp. 1022 Google
  • Correspondenznachricht von C. Gr. v. H. vom Dezember 1841. In: Beilage zur Zeitung für den deutschen Adel. Sonnabend, den 15. Januar 1842, Nr. 3., S. 25–26 Google

Briefverkehr[Bearbeiten]

  • Karl Ferdinand Friedrich von Nagler in einem Brief vom 9. Januar 1841 in Berlin: „… Außer dem Raub-Morde des ehrwürdigen Bischof v. Haller [sic!] zu Frauenburg durch einen katholischen Schneidergesellen nichts Neues. Der Mörder sitzt. Man hat die goldne Dose, Larve, Beil etc. bei ihm gefunden. – Er haßte die katholischen Geistlichen in Frauenburg seit langer Zeit.“ In: Briefe des Königl. Preuß. Staatsministers, General-Postmeisters und ehemaligen Bundestags-Gesandten Karl Ferdinand Friedrich von Nagler an einen Staatsbeamten. Zweiter Theil. Leipzig: Brockhaus, 1869, S. 216 Google-USA*

Darstellungen[Bearbeiten]

  • C. Porsch: Geschichte und Charakteristik des Bischofsmörders Rudolph Kühnapfel, dargestellt von seinem Defensor. Braunsberg u. Danzig 1841 Google
  • Wilhelm Ludwig Demme: Das Mordwerk auf dem Dome zu Frauenburg. In: Annalen der deutschen und ausländischen Criminal-Rechtspflege, Band 21. Altenburg: Helbig, 1842, S. 265–289
  • Anmerkungen in Andreas Stanislaus v. Hatten. In: Neuer Nekrolog der Deutschen. Neunzehnter Jahrgang, 1841. Erster Theil. Weimar: Voigt, 1843, S. 42–46 (Anmerkungen auf S. 43–44) Google
  • [Willibald Alexis]: Rudolf Kühnapfel. 1841. In: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aus älterer und neuerer Zeit. Hrsg. von Julius Eduard Hitzig und Wilhelm Häring. Band 6. Leipzig: Brockhaus, 1844, S. 67–113 Google
  • Wilhelm Ludwig Demme: Das Mordwerk auf dem Dome zu Frauenburg. In: Das Buch der Verbrechen. Das Interessanteste aus den neunzig Heften meiner Annalen der deutschen und ausländischen Criminalrechtspflege. Ein Volksbuch in vier Bänden. I. Band. Leipzig: Arnold, Leipzig 1851, S. 285–319 MDZ München, MDZ München
  • [Willibald Alexis,] Anton Vollert: Rudolf Kühnapfel, der Mörder des Bischofs von Ermeland. (1841.) In: Die interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. Eine Auswahl für das Volk aus dem «Neuen Pitaval». Umgearbeitet und herausgegeben von Anton Vollert. Sechster Band. Leipzig: Brockhaus, 1870, S. 227–251 Google
  • Theodor Distel: Das Abwarten eines Zeichens Gottes. In: Geschichtliche Hermäa in bunter Reihe. Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft. Band 22 (1902), S. 477 Internet Archive = Google-USA*

Anmerkungen (Wikisource)[Bearbeiten]

  1. Wird oftmals fälschlicherweise als der letzte offiziell durch Rädern Hingerichtete in Deutschland angenommen. Am 13. August 1841 wurde jedoch der Mörder Heida in Neisse gerädert. Siehe dazu die Meldung in: Bohemia, ein Unterhaltungsblatt, Nr. 106, 3. September 1841 (3. Seite, rechte Spalte, 2. Absatz) Google

Weblinks[Bearbeiten]