Topographia Alsatiae: Fleckenstein

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Fleckenstein (heute: Burg Fleckenstein)
<<<Vorheriger
Feigersheim
Nächster>>>
Freyburg
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 18.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Burg Fleckenstein in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[T11]
Fleckenstein Merian.jpg
[18]
Fleckenstein /

Deren Edlen und Freyen von Fleckenstein Stamm-Hauß / so sie in Gemeinschafft haben / ligt im Undern-Elsaß im Waßgau / auff einem auß der Erden auffsteigenden hohen Felsen / umb welches auff eine halbe Stund es kein andern Berg hat / gelegen / ein von Natur vester / und seiner Gelegenheit halben wunderlicher Ort: Es hat ümbs Jahr 1280. Heinrich von Fleckenstein / Annam, Gräffin von Daun / und Frey-Frauen von Dagstul oder Dachstul / gefreyet; dardurch er mit Hülff eines Marg-Graffen von Baden (der einen Krieg wider Rudolphen / Abbt zu Maurbach / so der Hagenauer Advocat und Kasten-Vogt gewesen) diese Herrschafft soll erlangt haben. Zu Kutzenhausen haben sie eine Wohnung gebaut / so Anno 1587. durch Brand Schaden gelitten. Sie haben auch das nahend gelegene Schloß und Dorff Hoheweiler. Hertzog lib. 3. cap. 18. zu sehen. Es seyn die Herren von Fleckenstein / und Tachstul / Stände deß Ober-Rheinischen Cräisses / deren Monatlicher Reichs-Anschlag ist 1. zu Roß / und 1. zu Fuß / oder 16. fl.