Topographia Alsatiae: Gerstorff

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Gerstorff
<<<Vorheriger
Gemar
Nächster>>>
Graben
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643/44, S. 21.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Gœrsdorf in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[21]
Gerstorff.

Oder Gerlings-Dorff / Villa Gerlaci, ein Hanausch Städtlein / im Undern-Elsaß / underhalb Hagenau / so Anno 1348. vom Käyser Carolo IV. mit allen Freyheiten / wie die Städte Hagenau / und Roßheim / begabet worden ist. Die Kirche allhie zu unser lieben Frauen wird zur Eichen genandt / weil es auff dem Berg ein grosse Wallfahrt zu einer grossen alten Eichen gehabt / von welcher Eichen die Leut vor alle Schäden und Gebresten gessen haben. Nachmahls ist die Kirch auff diesen grossen Eichbaume oder Eichenstock / gesetzt worden. Anno 1518. hat Graff Reinhard zu Zweybrück diese Kirch zubauen verdingt / und ist in selbem Jahr die erste Meß darinn gehalten worden / auch hat sein Gemahlin / und ältister Sohn / den ersten Stein gelegt / auß welcher Feldkirch hernach ein Pfarrkirch worden ist. Hertzog in der Elsasser Chronick lib. 3. cap. 18 und Verzeichnussen.