Topographia Circuli Burgundici: Bouchain

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Topographia Germaniae
Bouchain
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 201.
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[201] Bouchain / Bochanium, auch im Hennegöw / an der Schelde / zwischen Camerich / und Valensin / gelegen / so Pepinus erbauet / zur Gedächtnüß deß ansehenlichen Siegs / so er / an diesem Orth / wider der Gothen Königs Theodotici Kriegsheer erhalten / und deßwegen gewolt hat / daß solcher Ort das Haupt der Graffschafft Ostervand seyn solte / welche von den Ostro Gothen den Namen hat. Und war solche Graffschafft vor Zeiten deß Graffens von Hennegöw erstgebohrnen Sohns. Sihe P. Bertium, in explicat. Tabul. contract. pag. 183. der solchen Orth einen Marcktflecken nennet: Guicciardinus aber ein Städtlein / so für sich selbst starck / welches aber das dabey gelegene Schloß noch viel vester mache / wie er sagt. Im Neuen Atlante stehet / daß das Castell allhie fast unüberwindlich seye. Anno 1581. seyn im Städtlein bey die 100. Häuser verbronnen / aber das Schloß ist erhalten worden / als der Stände Soldaten / in ihrem Außzug / an etlichen Orten Pulver vergraben hatten.