Topographia Circuli Burgundici: Braine

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Topographia Germaniae
Braine (heute: Braine-le-Comte)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 201–202.
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[201] Braine, oder Breine le Comte, Brennia Comitis, ein altes Städtlein im Hennegöw / so der berühmte Brennus, so die Stadt Rom zerstöret / erbauet / und es von ihme den Namen haben solle. [202] Und sagt man / daß der sehr alte Thurn allda / den man noch heutigs Tags sihet / sein Monument seye. Es ligt dieses Städtlein Brania 4. Meilen von der Stadt Bergen / und 3. von Hall. Die Kirch allhie ist dem H. Gaugerico, so Anno 594. gestorben / zu Ehren erbauet worden. Es wird also zum Unterscheid deß Breine Aleu, eines kleinen / aber sehr alten Fleckens / am Eingang deß Soignyen Waldes / 3. Meilen von Brüssel gelegen / zugenannt / dabey noch ein Castell / Breine le Chasteau, zu sehen.