Topographia Circuli Burgundici: Dixmuide

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Dixmuide (heute: Diksmuide)
<<<Vorheriger
Dendermond
Nächster>>>
Douay
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 170.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Diksmuide in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[170] Dixmuide / Dixmuda, ein beschlossenes / vestes / und lustiges Stättlein in Teutsch Flandren / von Nieuport / Aldenburg / und Rosselar / schier zugleich 3. Meil wegs gelegen / und dem König in Spanien gehörig. Hat ein wolgebawte Kirch / und ist wegen der stattlichen Jahrmärckt / sonderlich deß ansehenlichen Pferdmarckts im Julio / berühmbt. In dem newesten Guicciardino stehet fol. 145. also von diesem Ort: Dixmuda in Archivis antiquis Dicasmuda nominatur, ab aggeris eminentia. Isara hîc largè affluit, et ad Nieuportum mare ingreditur, unde hoc oppidum subvectiones frequentes admittit, et ab agri circumjacentis valdè pascui ubertate, venalibusque caseo, butyro, singulis septimanis, annuisque mense Julio Nundinis triduanis, luculenta emolumenta percipit. Non caret coenobio utriusvis sexus Franciscano, Xenodochio, domoque leprosorum. Anno 1647. ist Dixmuide erstlich von den Frantzosen / mit Sturm / hernach von den Spanischen mit Accord / den 3. (13.) aliis den 4. (14.) Octobr. wieder erobert worden.