Topographia Circuli Burgundici: Feltz

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Topographia Germaniae
Feltz
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La Fertè
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 230–231.
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[230] Feltz / Rupes, auch ein kleines / aber beschlossenes Stättlein im Hertzogthumb Luxemburg / so mit Felsen allenthalben [231] halben umbgeben; daher auch solchem der Nahme kommen ist. Es ist vor Jahren auff der Spitzen eines rauhen / und gar hohen Bergs / allda ein gar ansehenliches Schloß gestanden; welches aber jetzt gar öd ligt; darauß viel Adeliche Männer herkommen seyn / deren Gehsclecht noch heutigs Tags unter die Adelichst / und vornehmeste deß gantzen Landes gezehlet / auch nicht allein dieses Stättlein / sondern auch die benachbarte Gebiet / nach solchem Geschlecht / die Herrschafft von Feltz / Felß / oder de Rupe genant wird. Und hat solches auch sonsten stattliche Einkommen in diesem Lande / so gedachtes Stättlein / durch seine Beampte regieren lässt.