Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Pudgla

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Pudgla (heute: Pudagla)
<<<Vorheriger
Pyritz
Nächster>>>
Ratenau
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 87.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Pudagla in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[87]
Pudgla /

Ein Weiland vornehmes Closter in der Insul Usedom / Praemonstratenser Ordens / so vorhin zu Grobe / oder Grabow / auff diesem Lande Usedom gewesen / und endlich nach Pudgla verlegt worden ist. Ratiborus I. Hertzog in Pommern / hat es nach dem Jahr 1191. erbauet / und mit dem zehenden auß dem Lande zu Lande zu Großwyn begnadiget. Wartislaus VIII. in Pommern hat zu zweymalen zwo güldene Rosen / zu Rom / von zween Päbsten bekommen / die er / als ein grosses Heiligthumb / diesem Closter schenckte. Aber da die Leuthe anfiengen / sich dahin zu verloben / hat sie endlich Heinrich der Apt zerbrochen / damit dem Aberglauben abgeholffen würde. Pudgla ist jetzo ein Ampt. d. Micraelius.