Topographia Electoratus Brandenburgici et Ducatus Pomeraniae: Schippenpeil

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Topographia Germaniae
Schippenpeil (heute: Sępopol)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1652, S. 46.
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Schippenpeil /

Ein Städtlein / zwischen Barten / und Bartenstein / so vor Jahren Schiffenburg geheissen: ward Anno 1319. gebauet / und ist mit dem Fluß Alla fast umgeben / und kompt auch der Zayn auff der seiten daran. Anno 1457. brandte dieses Städtlein von eigenem Feuer auß. An. 1461. hat sich dieser Orth / nach dem er lang belagert gewesen / wieder unter den Teutschen Orden / von den Polen / begeben. Cromer. gedenckt lib. 24. deß Städtleins Sipelbein / so / sampt dem Städtlein Rastenburg / und Belaui / auch dem Schloß Morang / in dem gedachten 61. Jahr / von den Creutzherren seye belagert / und endlich erobert worden: welches Sipelbein / vielleicht dieses Schippenpeil seyn mag. Dann dieser Bischoff Cromerus wol mehrere Teutsche Namen / so er / nach seiner Polnischen / oder auch Lateinischen Sprache / nicht recht geben können / geradbrecht hat.