Topographia Franconiae: Bischoffsheimb

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Topographia Germaniae
Bischoffsheimb (heute: Bischofsheim an der Rhön)
<<<Vorheriger
Birckenfeld
Nächster>>>
Botenstain
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 30.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Bischofsheim an der Rhön in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[30]
Bischoffsheimb.

Vor der Rhön / nahend Fladungen / und Ostheimb / an der Sträy / Stadt und Ampt / Würtzburgisch. Berthous, oder Berholdus, Abt zu Fulda / welcher Anno 1271. von seinen Lehenleuten / umbgebracht worden / hat diese Stadt / darinn sich Räuber auffgehalten / nachdem er zuvor die Stadt / und Capitul zu Würtzburg / den Gewalt abzuwehren / ermahnet hatte / eingenommen / und sie / die Stadt / angesteckt; die Räuber aber / weil sie sich auß Verzweifflung von einem vesten Ort gewehret / mit dem Leben frey abziehen lassen; wie Brouverus lib. 4. Antiqu. Fuldens. pag. 311. schreibet. Anno 1643. befanden sich die Frantzosen / und Weymarischen / allhie.

Es ist auch ein Bischoffsheim an der Tauber / welches Käyser Friderich der Ander Anno 1237. dem Ertz-Bisthumb Mäyntz übergeben. Serardus de rebus Mogunt. l. 5. pag. 836. ex Trithemio.