Topographia Palatinatus Rheni: Stenay

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Topographia Germaniae
Stenay
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1645, S. 30–31.
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[30]
Stenay.

Sonsten Estain genant / ein vestes Lothringisch Städtlein / so man / wann man von Metz auff Sedan reyset / etwas auff der Seiten ligen läst. Der Hertzog von Buillon hat solches / unter währender seiner Hochzeit / zu gedachtem Sedan / mit Fräulein Charlotte von der Marck / einiger Erbin deß Fürstenthumbs Sedan / und deß Außspruchs zum Hertzogthumb Buillon, gehalten / unversehens überfallen / und eingenommen; wie dann dieser Hertzog Heinrich / vorhin Vitzgraf von Turene genant / ein tapfferer Soldat gewesen / und unter König Heinrichen dem Vierdten in Franckreich / in dem innerlichen Frantzösischen Kriegen / sich wol gebraucht hat. In dem vergangenen Krieg ist dieser vester Ort auch an König Ludwigen den XIII. dieses Namens in Franckreich kommen. Sein / deß Königs / gewester Geographus, der Tassin, meldet / [31] daß die Stadt Stenay an dem Fluß Maas / oder Mosa gebauet seye / oder lige / auff der Seiten deß Lands Lothringen / so sich gegen Lutzemburg ziehe / und habe ein vestes Castel / oder Citadelle. Gehöre sonsten / mit Iamets, unter ein Gouvernement.

[T64]
Vestung Stenay (Merian).jpg