Topographia Superioris Saxoniae: Roßwangen

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Topographia Germaniae
Roßwangen (heute: Roßwein)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 160.
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Roßwangen / Roßwein / Ruspen / Rusvinum.

An der Freybergischen Mulda / zwischen Dobeln vnd Nossen / soviel gedachte Meißnische Klagschrifft auch vnder die abgebrante Chur-Sächsische Stätte / mit dem Nahmen Roßwein setzet. Vnd sagt Nehel / in Beschreibung Meissen / vnnd deß Meißner Creysses / am 251. Blat / daß vnder dem Ampt Nossen / (welcher Ort / wie gesagt / in dieser Nachbarschafft / vnd an der Mulda / gelegen /) Siebenlehen / vnd Roßwein / seyen. Daß also dieses Rusvinum vnderschiedliche Teutsche Nahmen haben muß. Liegt nahend dem Closter Zell / deme es auch von dem Stiffter Othone, an stat deß Dorffs Ober-Laußnitz / allda die Statt Freyberg / als das Freybergische Bergwerck auffkommen / erbawet / geben werden ist; wie Dreslerus, in seinem Stättbuch / am 528. Blat / berichtet. Deß Mercatoris Tafel nents Rusken.