ADB:Vincke, Gisbert Freiherr von

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Artikel „Vincke, Gisbert Freiherr von“ von Ludwig Julius Fränkel in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 39 (1895), S. 752–756, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Vincke,_Gisbert_Freiherr_von&oldid=- (Version vom 19. September 2019, 15:27 Uhr UTC)
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Band 39 (1895), S. 752–756 (Quelle).
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Vincke: Karl Friedrich Gisbert Freiherr v. V., Dichter, Shakespeareforscher und Dramaturg, jüngerer Sohn des als Verwaltungsbeamter hochverdienten Oberpräsidenten von Westfalen Fr. Ludwig W. Ph. v. V. (s. o. S. 736), dem er als ausgezeichneter Diener des Staates und aufrichtiger Freund eines gemäßigten neuzeitlichen Fortschritts nachgerieth, wurde am 6. September 1813 geboren, wol auf dem Rittergute Ickern nordnordwestlich von Dortmund (dann also nicht auf dem Familienbesitz Haus Busch bei Hagen i. W., wie gewöhnlich berichtet wird)[1]. Er besuchte das Gymnasium gemeinsam mit seinem älteren Bruder Georg, dem berühmten liberalen Politiker, seit 1826 in Bielefeld. 1830–34 studirte er zu Heidelberg und Berlin die Rechte, trat jedoch bald von der richterlichen Laufbahn zum Verwaltungsfach über, legte 1842 das Examen für den höheren Verwaltungsdienst ab und wurde darauf Mitglied des Potsdamer Regierungscollegiums. 1846 als Regierungsrath zur Provinzialverwaltung in Münster versetzt, verblieb er in dieser Function, froh der Möglichkeit, nochmals dauernd in der geliebten engeren Heimath weilen zu dürfen, bis er 1860 wegen eines Augenleidens um Entlassung einkam, die mit Pension bewilligt wurde. Er siedelte 1861 nach Frankfurt a. M. über, hielt sich nun oft am Mittelrhein auf, 1868 nach Freiburg i. Br., wo er bis zum Tode, 6. (nicht 5.)[2] Februar 1892, gelebt hat. Soweit sein Sehvermögen erlaubte, benutzte er diese glückliche Muße zu rastloser litterarischer Thätigkeit, anfangs selbstschöpferisch, dann mehr als Uebersetzer und namentlich als Shakespearebearbeiter. Daneben unternahm er Vergnügungs- und Bildungsreisen nach Frankreich, Schottland, England, Irland, auch, wie schon früher, nach Italien, sowie häufige kürzere Ausflüge und wohnte im Hochsommer oft auf Gut Ostenwalde in Westfalen.

Seit dem Jahre 1860 verband ihn mit Gustav zu Putlitz eine Freundschaft, die regen Gedankenaustausch zur Folge hatte. Am 12. Juli 1860 heirathete er die viel jüngere künstlerisch begabte Utta v. Dungern. Ueber eine schöne Episode dieser Periode sind wir näher unterrichtet, die mehrjährige enge Verbindung mit Fritz Reuter. Im Sommer 1865 lernten sich beide in der Kaltwasserheilanstalt Laubbach bei Koblenz kennen und wurden Freunde. V. „war es vergönnt, auf Reuter’s alte Schwäche [des Trinkens] einen heilsamen Einfluß auszuüben; in ihm gewann er einen aufrichtigen Kameraden, einen feinsinnigen Beurtheiler“. Als V., der vor Reuter das Bad verließ, diesem am 6. November eine gereimte Epistel sandte, erwiederte Reuter, an eine darin enthaltene Wendung [753] angelehnt: „Ja, zwischen uns soll’s noch lange beim Alten bleiben, oder besser, es soll sich immer wieder von Neuem ausbauen und erweitern.“ Reuter’s ‚De Reis’ nach Konstantinopel‘ bekam V. zur Ansicht mit dem Bemerken: „Wenn dir der Name nicht gefällt, so können wir einen Shakespeare’schen (du machst ja Reisen zur Verherrlichung dieses größten Namens) wählen, und das Kind taufen ‚Die mecklenburgischen Montecchi und Capuletti‘“, und sandte gründliche witzsprühende Vorkritik ein. Reuter, der auf seine Vorschläge viel gab und sich zum guten Theile danach richtete, widmete ihm das köstliche Werkchen, was V. erst 1869 erwiderte, indem er mit „Reisegeschichten. Novellenbuch in Versen. An Fritz und Luise Reuter“ ein mehrmals hinausgeschobenes – „Es liegt an den Augen, den Augen, Die wollen noch immer nicht taugen“ – Dedicationsversprechen einlöste. Eine Anzahl gemüthvoller und launiger Schreiben und Versapostrophen Vincke’s, bezeichnend stets nur ‚Gisbert Vincke‘ unterschrieben, sind aus der damaligen Correspondenz mit Reuter erhalten, und den Grad der Intimität beweisen urfamiliäre Mittheilungen wie über die 1868 erst fünf Viertel Jahre alte Anna V., Anfragen über den Hausstand u. dergl.

In einem Briefe Vincke’s an Reuter vom Jahre 1867 heißt es gelegentlich einer englischen Uebersetzung von dessen „Ut de Franzosentid“: „Auf anderm Standpunkt steht allerdings der mit dem deutschen Buch vertraute Deutsche: er findet manchen Blüthenstaub verwischt. Das ist aber leider der Fluch jeder Uebersetzung, denn – plus minus – bleibt sie stets hinter dem Original zurück.“ Darin liegt der leitende Gesichtspunkt für Vincke’s zeitlich und räumlich sehr ausgedehnte Wirksamkeit in Verdeutschungen und Umformungen, zumal sie sich in der Hauptsache auf Erzeugnisse englischer Zunge erstreckt hat. Nicht nur dieses Idiom, auch die eigenthümliche britische Cultur muß ihn dabei nachdrücklich angezogen haben. Vor „Rose und Distel. Poesien aus England und Schottland, übertragen“ (1853, 2. Aufl. 1865) steht eine hochpreisende „Zueignung an Britannia“, in der u. a. gesagt wird: „Wer immer auch zu dir den Schritt mag lenken, Er ist dein Gast, beschenkt nur geht er wieder“ und „Was kann der Sänger dir, du Reiche, schenken? Er bringt, was er vermag – die deutschen Lieder!“ Jenem Makel der meisten Uebertragungen sucht er durch möglichst aus dem Geiste des Originals herausgeborene Nach- und Neudichtung zu begegnen; er bietet ältere, weniger neuere volksthümliche und volksmäßige Nummern, fein geordnet: im 1. Buch größtentheils solche mit historischem, meist auch mit tragischem Hintergrunde, in der Mehrzahl aus der Feder fürstlicher Personen, im 2. viel kürzeren Feen- und verwandte Märchen, im 3. erotische Lyrik des 18. und 19. Jahrhunderts, darin zuerst in Deutschland solche von Wordsworth; gute, aufmerksame Kenntniß bezeugende Anmerkungen mit Charakteristik des Milieu und der ermittelbaren Verfasser folgen.

Aber der größte Meister Albions auf dichterischem Felde hatte es ihm schon früher angethan, und bei ihm, bei Shakespeare, hat V. jenes Streben, in der Wiedergabe fremder Poesie treu zu sein ohne Ertödtung angeborener Eigenart am reifsten bethätigt. „Ein Sommernachtstraum“ trat 1851 (2. Aufl. 1892) als verbindender Text zu Mendelssohn’s Musik, noch Schlegel benutzend, hervor; er fand 1859 ein Seitenstück in dem zur Schillerfeier in Münster gedichteten „Prolog“ und überleitenden Strophen zu Mendelssohn’s, Romberg’s u. a. Schiller-Compositionen. Später unternahm er Bühnenbearbeitungen von „Ende gut, alles gut“, „Maß für Maß“ (beide 1871), „Cymbeline“ (1873), „Antonius und Kleopatra“ (1876), „Viel Lärm um Nichts“ (desgl.). Sie sind sämmtlich mit ebenbürtigem Nachempfinden des genialen Dichtergeistes, noch mehr aber mit viel Geschick für das auf den heutigen Brettern Einschlagende ausgeführt und verfahren dabei mit gebotener Schonung, wo es sein muß freilich ohne Rücksicht auf Meister [754] William’s Buchstaben. Erfolg vor den Rampen winkte diesen überlegten Versuchen, einige nach unsern Ansichten etwas ungelenken Offenbarungen der Shakespeare’schen Muse zu erobern, nicht. Damit im Bunde war seine theils dramaturgische, theils litterarhistorische Untersuchung der verschiedensten Punkte der Shakespeareforschung, wobei er nirgends Ausgang und Ziel verleugnet, das Elisabethanische Theater in seinem Gegensatze zum heutigen zu vollem Verständnisse bis in die Aeußerlichkeiten zu bringen und einen Ausgleich zwischen beider Anforderungen anzubahnen. „Othello“, „Kaufmann von Venedig“, „Die beiden Veroneser“ hat er bezüglich der Scenirung unter die Lupe gefaßt und seine Vorschläge über deren Modernisiren in Aufsätzen des „Jahrbuchs der deutschen Shakespeare-Gesellschaft“ niedergelegt, in dem seine Gedanken über hingehörige Themen reichlich abgelagert sind. Im Vorstande des eben genannten Vereins saß V. fast seit der Begründung (1864), lange Jahre als Präsident, bis er 1890, auch hier durch seine Augen genöthigt, ausscheiden mußte, worauf er einstimmig zum Ehrenmitglied erwählt ward. Er hat sich in diesem Kreise nicht bloß sachlichen Beifalls, sondern auch der ungetheilten menschlichen Sympathien stets erfreut; deshalb mußten die Genossen nach seinem Hinscheiden „mit schwermuthsvoller Trauer an den treuen Kameraden denken, dessen immer jugendfrischer Sinn nicht an das Alter glauben ließ, von dem die weißen Locken sprachen“ (Leo). Durch jene Studien war der sorgfältige Mann auf Theaterhistorie überhaupt gelenkt worden, und als ihn 1890 B. Litzmann für seine „Theatergeschichtlichen Forschungen“ zum Mitarbeiter gewann, konnte V. eine ehrenvolle Lese von 17 zerstreut gedruckten Arbeiten als „Gesammelte Aufsätze zur Bühnengeschichte“ in Aussicht nehmen. Er hat sie genau um- und durchgearbeitet, doch das Erscheinen (1893), das Litzmann pietätvoll überwachte, nicht erlebt. Der Band (recens. von Max Koch Literaturblatt f. germ. u. rom. Philol. XV Nr. 10) in seiner Fülle und Abwechslung – weit über die Hälfte bezieht sich freilich direct oder indirect auf Shakespeare – verkörpert am besten die eine wesentliche Seite in Vincke’s Wirken. Da stehen auch Artikel über „Sheridan’s ‚Lästerschule‘ seit hundert Jahren“ und „Spanische Schauspiele in Deutschland“; man kann sie als eingehende Geleitworte zu „Die Lästerschule, von Sheridan, frei bearbeitet“ (3. October 1878 Première zu Karlsruhe; gedruckt 1880 am Schluß der „Lustspiele. Neue Folge“) bezw. von Calderon’s „Die Tochter der Luft“ (1875) und „Das Leben ein Traum“ (1883) ohne Zwang ansehen. 1882 gab V. auch eine gelungene freie Uebertragung von Fr. Coppee’s „Olivier“.

Die selbständigen litterarischen Spenden aus Vincke’s Feder zeichnen sich sammt und sonders durch Feinheit des Denkens, durch Achtsam- und Sauberkeit in der Form aus. Die Lyrik war nicht ein Acker, auf dem er goldige Aehren erntete: das Märchen „Rubin“ (1846), die „Gedichte“ (1860, 2. Aufl. 1863), mannichfaltig zwar nach Stoff und Ausdruck, „Anno 1870 in drei Liedern“ (1870) verlangen kein stärkeres Lob. Das Bändchen „Sagen und Bilder aus Westfalen. Gesammelt und herausgegeben“ (1856, 3. Aufl. 1884) – mit einer charakteristischen Widmung „An Ernst Moritz Arndt“, die so anhebt: „Altmeister deutscher Liedeskunst, Und deutscher Sitte treuer Hort, Der nie den Nacken bog um Gunst, Der nie zurückhielt freies Wort“ – bringt in den hübsch gruppirten Rubriken auch eine längere Anzahl eigener Nummern Vincke’s aus der Ortsgeschichte der westfälischen Heimath, wie alle übrigen in Versen: altsächsische Gesinnung[WS 1] athmet aus ihnen, und namentlich die Geschichtsballade mit ausgesprochenem Localton gelingt ihm vortrefflich; in dem Cyklus „Alke“ (S. 468 ff.) klingts lenauisch. Sein Landsmann Freiherr Theodor v. Neuhof, der letzte Beherrscher Corsicas, erscheint hier bei ihm wie schon in „Rose und Distel“. Namentlich aber bricht in diesen lyrischen Proben Vincke’s hie und da derjenige [755] herrliche Humor durch, der uns in seinen ferneren Dichtungen bald als sprudelnde Laune, bald als sieghafter Spott entzückt.

Schon das dünne Duodezheftchen „Bilder aus Italien“ bewährt diese Eigenschaft in mancher feinen Skizze neben sinniger völkerpsychologischer Beobachtung, in erster Linie für Rom, Neapel und Venedig. „Zeitvertreibe. Lustspiel in Versen“ (1856), „Lustspiele“ (1869; „Theorie und Praxis“, „Eine Ehe mit Hindernissen“, „Die Feuerprobe“), „Lustspiele. „Neue Folge“ (1880; „Die erste Prüfung“, „Von Mund zu Mund“, „Wer sucht, der findet – nicht“, „Sheridans Lästerschule“) vermählen diese Göttergaben mit der unwiderstehlichen Lust, im Schauspielhause zur Oeffentlichkeit zu reden; sie leisten an Esprit und tactvoller Behandlung schwebender Probleme weit mehr als unsere Durchschnittscomödien nach Pariser Schablone und mögen eben darum dem herrschenden Geschmack nicht als Alltagskost munden. Das „ABC für Haus und Welt. Aus der Mappe eines alten Diplomaten“ (1870, 3. Aufl. 1880) und „Ein kleines Sündenregister“ (1882, 4. Aufl. 1889) steigern jene Würze der poetischen Unterhaltung zum Selbstzweck, zur Ironie und Satire, nicht selten mit edelster Aufgabe, bisweilen von leiser Wehmuth angeflogen. Vollkommene Welterfahrung, nicht nur des gewiegten Salonmanns, spricht in diesen Büchlein vornehmlich, am prächtigsten in dem von allerhand entlegenen Anekdoten durchglühten Raketenfeuer des ABC, wo der Scherz des Edelmanns (im höchsten Sinne genommen) und der Freimuth des modernen Fortschrittsmenschen neben und mit einander triumphiren.

Die erzählenden Schöpfungen Vincke’s entbehren der Regenbogenfarben des Humors keineswegs. Das dreibändige novellistische Werk „Im Banne der Jungfrau“ (1864, 2. Aufl. 1873) ist Gustav zu Putlitz in drei reizenden Strophen zugeeignet, die besagen, daß es, weil „in wechselnder Frist still erdacht“ ihm selbst „alleweg ein guter Gefährt“, bei Putlitz wol freundlicher Aufnahme würdig sei. Es bringt mit gediegener Kenntniß und scharfer Wiederspiegelung die verschiedensten Typen der höheren gebildeten Gesellschaft in Zusammenhang, allerdings ohne in der wunderbaren Alpenlandschaft einen straffen Rahmen spannender Handlung darumzufügen; schalkhaft deutet V. bei den vorkommenden litterarischen Plänen die eigene Arbeitsweise an. Die beweglichen „Reisegeschichten“ (1869), in flüssigen Versen geschrieben und am abgerundetsten, entsprangen den Eindrücken, die Vincke’s rege aufsaugender Blick in der Fremde empfangen und fanden im Absehen auf Fritz Reuter ihr nettes Gewand. In der Greisenzeit bedeuten „Alte Geschichten“ (2 Bde., 1887), „Kleine Geschichten (1889) und „Zwei westfälische Geschichten“ (1892) einen Rückschritt und sind jenen vollendeten Geschwistern nicht vergleichbar; insonderheit von den letzten, aus dem Nachlasse hervorgetretenen, mag man E. Lange’s Kritik, Blätt. f. literar. Unterh. 1893 S. 490, die principielles Lob nicht vergißt, gelten lassen. Dadurch wird V. nichts an dem Ruhme geschmälert, zu den wenigen urwüchsigen Köpfen der neuesten deutschen Belletristik zu rechnen (die er übrigens auch in Zeitschriften bediente, z. B. steht „Ueber Land und Meer“ 33 [1874], 10 die Novellette „Drei Morgenstunden“).

Die Schiller-Festdichtung steht im allgemeinen „Schiller-Denkmal“ (Berl. 1860; Volksausg.) 1, 419 ff. Ein Nekrolog: Jahrb. d. dtsch. Shakespeare-Ges. 27, 304 f. (anonym; zufolge S. 410 u. 412 von F. A. Leo); vgl. W. Oechelhäuser’s Worte ebd. 28, 16 f. und dess. Shakespeareana (1894) S. 229 Anm. u. 243 (auch 15, 17, 20). Vincke’s zahlreiche Beiträge zum Jahrb. d. dtsch. Sh.-Ges. verzeichnet in dessen Bd. 29/30, S. 484 f., seine officiellen Jahresberichte s. Bd. 17, 2; 19, 16; 20, 37; 23, 18 u. ö. Bibliographie nach Vincke’s Notiz in Kürschner’s Litteraturkalender f. 1891, S. 935. Unsere Angabe des Geburtsorts gegen die allgemeine (auch gegen Kürschner!) nach Brümmer, Lex. dtsch. Dicht. u. Pros. [756] d. 19. Jhs. II, 426a, der dabei auf V. selbst fußen will. Vapereau, Dictionnaire des contemporains6 (1892) 1567a übersetzt aus Brockhaus’ Conv.-Lex. Die obigen Mittheilungen aus der Zeit von Vincke’s Verkehr mit Fritz Reuter nach K. Th. Gaedertz, Fritz Reuter-Reliquien (1885), S. 84–102. Hauptquelle seit 1860 die Briefe in: E. zu Putlitz, Gustav zu Putlitz (1894), I 254 ff., 302 ff., II 11 ff., 69 ff., 99 ff., 124 ff., 165 ff., 171, 180, 205 ff., 274 ff., III 10 ff., 85, 97, 104, 116, 124, 126, 137, 140 ff., 148 ff., 159 ff., 164, 174 f., 183, 186, 191, 194, 197, 201, 204 f., 213, 223 ff., 233, 238, 240 ff., 256, 261, 270 ff., 279, 294.

[Zusätze und Berichtigungen]

  1. S. 752. Z. 24 v. o. l.: geboren auf dem Familienbesitz Haus Busch bei Hagen i. W. (statt „geboren – wird“). [Bd. 45, S. 675]
  2. S. 752. Z. 17 v. u.: Todestag ist 5. Februar. [Bd. 45, S. 675]

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Gesinnnung