BLKÖ:Huber von Riesenbach, Adam

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Huber, Apronian
Band: 9 (1863), ab Seite: 373. (Quelle)
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Einige andere denkwürdige Personen des Namens Huber. Außer den bisher Angeführten sind noch erwähnenswerth:

1. Adam Huber von Riesenbach (geb. zu Mezeřic in Mähren 3. März 1546, gest. 23. Juni 1613), ein berühmter böhmischer Arzt, Leibarzt und Hofastronom des Kaisers Rudolph II., welcher auch mehrere bedeutende medicinische Werke seiner Zeit, u. A. Henr. Ranzovii „Regimen Sanitatis“ und zugleich mit dem Dan. Ad. Weleslawin Matthioli’s „Herbarium““ in’s Čechische übersetzte. H. war auch Rector der Prager Hochschule (1612) und eines der thätigsten Glieder derselben. Er starb 77 Jahre alt. [Jöcher, Gelehrten-Lexikon. Bd. II, S. 1742. – Prochaska (Faustinus) De saecularibus liberalium artium in Bohemia et Moravia fatis Commentarius (Pragae 1782, 8°.) p. 306 und 310. – Tomek (Wenzel Wladiwoj), Geschichte der Prager Universität (Prag 1849, G. Haase’s Söhne, 8°.) S. 193, 196, 212, 222–226, 229, 233, 236. – Voigt a Sancto Germano (Adauct), Acta litteraria Bohemiae et Moraviae (Pragae 1774, J. C. Hraba, 8°.) p. 70 und 130. – Balbin (Bohusl.), Bohemia docta, opus posthumum editum ab Raphaele Ungar. (Prag 1776, Ad. Hagen). Pars II, p. 214. – Beschreibung der bisher bekannten böhmischen Privatmünzen und Medaillen. Herausgegeben von dem Vereine für Numismatik zu Prag (Prag 1852, 4°.) S. 199 u. f. [auf Tafel XVIII, Nr. 145, seine Denkmünzen].] –