BLKÖ:Schönborn, die Herren und Grafen, Genealogie

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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 31 (1876), ab Seite: 131. (Quelle)
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Schönborn (Adelsgeschlecht) in der Wikipedia
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I. Zur Genealogie der Herren und Grafen von Schönborn. Eines der ältesten deutschen Geschlechter, das aus dem Westerwalde stammt und seine Stammreihe bereits um das Jahr 1180 mit einem Ritter Eucharius von Schönborn beginnt. Freunde der Genealogie, welche sich über die nichts weniger als klargestellten Anfänge dieses denkwürdigen Adelsgeschlechtes näher unterrichten wollen, verweisen wir auf den „Rheinischen Antiquarius“, diesen redseligen und wohl manchmal etwas breitspurigen, immer aber interessanten „Nachforscher in historischen Dingen“, der im zweiten Bande der dritten Abtheilung (Mittelrhein): „Das Rheinufer von Coblenz bis Bonn“, Bd. II, S. 156 u. f., die Schönborn abhandelt; dann auf Zedler’sUniversal-Lexikon“, Bd. XXXV, Sp. 757, und auf Ign. Ritter von Schönfeld’s „Adels-Schematismus des österreichischen Kaiserstaates“ (Wien 1828, Schaumburg, kl. 8°.) II. Jahrg. S. 163 u. f. Unser Lexikon beginnt die genealogische Darstellung mit Georg von Schönborn und seiner Gemalin Maria Barbara von der Leyen, welche in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts lebten und von denen die Stammesfolge ohne Lücke bis auf die Gegenwart sich fortführen läßt, wie dieß auch auf der angeschlossenen Stammtafel geschehen ist, Georg’s Urenkel Anselm Franz und Rudolph Franz Erwein stifteten in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die zwei Linien des Hauses, Ersterer die österreichische Linie zu Heissenstein, Letzterer die fränkische Linie zu Wiesentheid. Erstere erlosch bereits mit dem Sohne des Stifters, dem Grafen Eugen Franz Erwein, der im Jahre 1801 starb und in einer zweimaligen Ehe nur mit seiner ersten Frau Maria Elisabeth Fürstin Salm sieben Kinder zeugte, von denen die beiden Söhne Wilhelm Eugen und Marquard Wilhelm in der Kindheit starben, die Töchter aber theils Stiftsdamen wurden, theils ansehnliche Heirathen mit Sproßen aus den Häusern Taroucca, Czernin und Sternberg schlossen, wie dieß aus der Stammtafel ersichtlich. Die Besitzungen der österreichischen Linie gingen nun auf die fränkische Linie über. Des Stifters derselben, des Grafen Rudolph Franz Erwein Enkel, Graf Hugo Damian Erwein, hatte in seiner Ehe mit Maria Anna Gräfin Stadion drei Töchter und fünf Söhne, von welch letzteren drei, die Grafen Franz Philipp Joseph, Erwein [132] Franz Damian und Friedrich Karl Joseph, drei neue Aeste stifteten, welche zur Stunde in ansehnlicher Nachkommenschaft fortblühen, und zwar als Schönborn-Buchheim, als Schönborn-Wiesentheid und als böhmischer Ast, von denen ersterer die sämmtlichen österreichischen und ungarischen Herrschaften, der zweite sämmtliche in den vormaligen Reichslanden gelegenen Besitzungen und der letzte die böhmischen Güter inne hat. Nebenbei sei hier bemerkt, daß die Darstellung der österreichischen Linie in Ignaz Ritter von Schönfeld’s „Oesterreich. Adels-Schematismus“, Bd. II, S. 166 u. 167, ganz irrig ist. – Was die Adelsstufen und sonstigen Würden und Erbämter dieses Hauses betrifft, so erlangte Philipp Erwein von seinem Bruder Johann Philipp [S. 136, Nr. 12], dem Mainzer Churfürsten, das Erbschenkenamt des Churfürstenthums Mainz, das Erbtruchsessenamt des Fürstenthums Würzburg und mit der Herrschaft Reichelsberg das darauf haftende Stimmrecht bei dem fränkischen Kreise; ferner mit Diplom ddo. Wien 11. Februar 1663 von Kaiser Leopold I. den Reichsfreiherrnstand und mit kais. Rescript ddo. 27. September 1671 Sitz und Stimme im fränkischen Reichsgrafen-Collegium. Philipp Erwein’s Sohn Melchior Friedrich erlangte mit kais. Diplom ddo. 10. December 1684 die Bewilligung, Namen und Wappen der anverwandten erloschenen Familie derer von Heppenheim, genannt Saal (Feld 2) anzunehmen und mit Diplom ddo. Wien 5. August 1701 mit seinen Brüdern Johann Erwein und Johann Philipp den Reichsgrafenstand, und sein Sohn, der Fürstbischof von Bamberg und Würzburg und Reichs-Vicekanzler Friedrich Karl, erhielt mit Diplom ddo. Wien 19. Februar 1711 das ihm und seiner Familie von Franz Anton Grafen von Puchheim, Bischof zu Neustadt, laut kais. Willbriefes vom 10. October 1696 erblich übertragene Obersterbland-Truchsessenamt des Erzherzogthums ob und unter der Enns und die damit verbundenen Lehen nebst Bewilligung, Namen und Wappen derer von Puchheim (Feld 4) zu führen und 1711 die nach Abgang der alten Grafen von Wolfsthal erledigten Reichsherrschaften Wolfsthal (Feld 6) und Parsberg in der Pfalz. Von dem Aste Schönborn-Wiesentheid ist der jedesmalige Chef der Familie erbliches Mitglied der kön. bayerischen Kammer der Reichsräthe, wie vordem der Herrenbank des Herzogthums Nassau. Des Grafen Anselm Franz Sohn, Graf Eugen Franz Erwein, erlangte mit Diplom ddo. Wien 29. Jänner 1729 das Indigenat des Königreichs Ungarn, ddo. Laxenburg 4. Jänner 1731 die dem Franz Rakóczy confiscirte Herrschaft Munkács und Szent-Miklos im Beregher Comitate Ungarns und ddo.8. Juli 1740 die Erblichkeit der Obergespanswürde dieses Comitates für sich und seine Nachkommen [jetzt Schönborn-Buchheim (Puchheim)], Schließlich erhielt Graf Erwein, der gegenwärtige Chef des böhmischen Astes, mit 18. April 1861 die Würde eines erblichen Mitgliedes im Herrenhause des österreichischen Reichsrathes. – Wenn wir in dieser Familie große Heerführer und Kriegshelden vermissen, so lieferten ihre Sproßen ein um so größeres Contingent der Kirche und in den Annalen der rheinischen Bisthümer und Erzbisthümer von Bamberg, Speyer, Trier, Worms, Würzburg erscheint der Name der Schönborn in seltenem Glanze. Zwei Schönborn, Johann Philipp [Nr. 12], und Franz Georg [S. 135, Nr. 7], trugen den Churhut, Ersterer jenen von Mainz. Letzterer jenen von Trier, drei Schönborn waren Bischöfe von Worms, zwei Bischöfe von Bamberg, zwei Bischöfe von Würzburg und einer Bischof von Speyer, und wenn in jüngster Zeit ein deutscher Professor in einer Festrede im Hinblicke auf die Würzburger Hochschule allen Glanz derselben für die bayerische Krone in Anspruch nimmt und der großen Verdienste, welche die Bischöfe um dieselbe sich erworben, nicht mit einem Worte gedenkt, so richtet sich solche Speichelleckerei von selbst oder läßt die Gelehrsamkeit des gelehrten Professors sehr windig erscheinen; denn schon nur ein einfacher Einblick in die Urkunden des Hauses Schönborn mußte den Festredner eines Besseren belehren. Zwei Sproßen des Hauses, die Grafen Rudolph Franz [S. 139, Nr. 16] und Eugen Franz Erwein [S. 130], Onkel und Neffe, trugen die Kette des goldenen Vließes. – Was die Schönborn für die Kirche, Wissenschaft und Kunst, durch Kirchen- und Schulbauten, durch Stiftung, Errichtung und Dotirung von Schulen und Lehrkanzeln, durch Bau und Ausschmückung ihrer Residenzen, Schlösser und Regierungsbauten – leitete doch ein Schönborn, der Reichs-Vicekanzler Friedrich [133] Karl Graf S., den Bau der kaiserlichen Reichskanzlei auf dem Ballplatze in Wien, und die Prachtliebe der Schönborn ist sprichwörtlich – was sie in dieser Richtung Segensreiches und Großes geleistet, dessen geschieht in den einzelnen Lebensskizzen mehrfach Erwähnung, und ohne eben der Verschwendung beschuldigt zu werden, zählen die Schönborn zu den prachtliebendsten Cavalieren des deutschen Adels, die mit ihrer Prachtliebe auch Geschmack verbanden. Ganz speciell die Kunst, in ihrer herrlichsten Richtung der Malerei, förderten aber als kunstsinnige Sammler zwei Sproßen dieses edlen Geschlechtes, die Grafen Erwein Franz Damian und Franz Philipp Joseph, deren Gemälde- und Kupferstich-Sammlungen von Kennern ihrer schönen und seltenen Stücke wegen hochgeschätzt und aus deren ersteren einzelne Perlen durch den Grabstichel vervielfältigt wurden. – Was die Heirathen dieses erlauchten Geschlechtes anbelangt, so begegnen wir unter den Frauen, welche sich die männlichen Sproßen desselben erkoren, wie unter den Männern, denen die weiblichen ihre Hände gereicht, die erlesensten Namen, des deutschen, ungarischen und böhmischen Adels, als: Arco, Batthyány, Colloredo, Czernin, Eltz, Hatzfeld, Hohenlohe, Kuenburg, von der Leyen, Limburg, Nostitz, Oettingen, Salm, Schaffgotsche, Stadion, Sternberg, Trauttmannsdorff, Wurmbrand u. A. und mehrere Frauen, die den Namen Schönborn tragen, sind wahre Zierden ihres Geschlechtes. – Was schließlich den Besitz dieses edlen Geschlechtes betrifft, so ist derselbe in allen Linien ein sehr bedeutender. Ueber jenen der fränkischen Linie, welche für dieses Lexikon geringeres Interesse besitzt, gibt der „Rheinische Antiquarius“ (III. Abtheilg. 2. Bd. S. 427) nähere Aufschlüsse. Die zwei österreichischen Linien, nämlich die böhmische und ungarische, besitzen nächst Stockerau, Weyerburg, Mautern, Rossitz, die Herrschaft Munkács und Szent-Miklos (40 □Meilen, so daß sie beinahe 2/3 der Beregher Gespanschaft einnimmt) und Häusenstamm (Heissenstein) bei Frankfurt. Die Herrschaft Munkács hatte Kaiser Josef II. im Jahre 1788 durch den Fiscus vindiciren und einziehen lassen, sie wurde aber laut Reichstagsbeschluß vom Jahre 1791 dem gräflichen Hause wiedergegeben. Seit dieser Zeit hat sich das Einkommen der Herrschaft um ein Bedeutendes gehoben und wurde im Jahre 1815 auf 600.000 fl. Papier berechnet. – Von der böhmischen Linie aber verfügte Graf Erwein über ein Einkommen von über 200.000 Gulden jährlich, wovon die Güter in Franken mehr als die Hälfte betrugen. Ueberdieß hat der Graf noch die gräflich Stadion’sche Herrschaft Hallburg am Main, bei Volkach gelegen, käuflich an sich gebracht. In der finanziellen Deroute der jüngsten Jahre erscheint der Name des Hauses Schönborn nicht. Bannitza (J. P. de), Programma de ins. rev. et cels. R. J. Comitibus de Schönborn (Würzburg 1736). – Großes vollständiges (sogenanntes Zedler’sches) Universal-Lexikon (Halle und Leipzig, Joh. Heinr. Zedler, kl. Fol.) Bd. XXXV, Sp. 757 u. f. – Schönfeld (Ignaz Ritter v.), Adels-Schematismus des österreichischen Kaiserstaates (Wien, Schaumburg u. Comp. 8°.) I. Jahrg. (1824), S. 103; II. Jahrg. (1825), S. 168. – Der rheinische Antiquarius, welcher die wichtigsten und angenehmsten geographischen, historischen und politischen Merkwürdigkeiten des ganzen Rheinstromes von seinem Ausflusse in das Meer bis zu seinem Ursprunge darstellt. Von einem Nachforscher in historischen Dingen (Coblenz 1854, R. F. Hergt, gr. 8°.) Mittelrhein, III. Abtheilung, 2. Bd. S. 148–237. 408–429. – Kneschke (Ernst Heinrich Prof. Dr.), Neues allgemeines deutsches Adels-Lexikon (Leipzig 1859, Fr. Voigt, 8°.) Bd. VIII, S. 288 u. f. – Hopf (Karl Dr.), Historisch-genealogischer Atlas. Seit Christi Geburt bis auf unsere Zeit (Gotha 1858, Justus Perthes, kl. Fol.) Abthlg. I, Deutschland, S. 133, Taf. 241. – Gothaisches genealogisches Taschenbuch nebst diplomatisch-statistischem Jahrbuche (Gotha, Just. Perthes, 32°.) Jahrg. 1840, S. 213; 1848, S. 275, u. 1873, S. 260 (Schönborn-Wiesentheid); Jhrg. 1848, S. 276, u. 1873, S. 260 (Schönborn-Buchheim); Jahrg. 1840, S. 263, u. 1873, S. 265 (böhmischer Ast).]

[136a] [WS 1]
Stammtafel des Grafengeschlechtes Schönborn.
Georg
geb. 1574, † 1631.
Maria Barbara von der Leyen.
Johann Philipp (I.) [12][1]
geb. 6. August 1605,
† 12. Februar 1673,
Bischof von Würzburg 1642,
Erzbischof von Mainz 1647,
Bischof von Worms 1665.
Agathe Marie
vm. Georg Anton Walbott
von Bassenheim.
Philipp Erwein von Reichelsberg
geb. 1607, † 4. November 1668,
Erbschenk von Mainz,
Erbtruchseß von Würzburg,
Reichsfreiherr 1663,
[ins fr]änkische Reichsgrafen-Collegium aufgenommen
1671.
Ursula Greifenklau von Vollraths.
Johann Erwein
† 29. November 1705,
Graf 1701.
1) N. N. Walbott von Bassenheim.
2) „ „ „„„
Franz Georg
† 16. Juli 1674,
Domherr.
Melchior Friedrich [15]
geb. 16. März 1644,
† 19. Mai 1717,
Graf 1701.
Maria Sophia Freiin von
Boyneburg
geb. 16. October 1652,
† 11. April 1726.
Philipp
[..]03,
[..]-Ritter.
Lothar Franz [14]
geb. 4. October 1655,
† 30. Jänner 1729,
Bischof von Bamberg 1693,
Erzbischof von Mainz 1695.
Sieben Töchter.
Erloschene österr. Linie.          Fränkische Linie.
Maria Anna
geb. 11. Juli 1669,
† 26. Nov. 1704,
vm. Johann Philipp
Graf Stadion
† 1741.
Marie Sophie
geb. 11. September 1670,
† 16. September 1742,
vm. Johann Kaspar
Gf. von Leyen
† 1739.
Anna Karolina
geb. 3. October 1671, † 7. Februar 1746,
vm. Johann Franz
Seb. Gf. Ostein
† 1718.
Johann Phil. Franz [13]
geb. 15. Februar 1673,
† 18. August 1724,
Bischof von Würzburg
1719.
Friedrich Karl [10]
geb 3. März 1674,
† 25. Juli 1746,
Bischof von Bamberg
1729.
Anselm Franz
geb. 4. Juni 1681,
† 10. Juli 1726.
Maria Theresia Gräfin Montfort
geb. 1. Februar 1698,
† 3. April 1751.
Damian Hugo [2]
geb. 19. September 1676,
† 20. August 1743,
Bischof von Speyer 1719.
Rudolph Franz Erwein [16]
geb. 23. October 1677,
† 22. September 1754,
Ritter des gold. Vließes.
Maria Eleonora Gräfin Hatzfeld
geb. 6. September 1679, † 28. April 1718,
verwitw. Gf. Dernbach.
Franz Georg [7]
geb. 15. Juni 1682,
† 18. Jänner 1756,
Erzbischof von Trier
1729,
Bischof von Worms
1732.
Marquard Wilhelm
geb. 6. December
1683,
† 6. März 1770,
Domherr.
Anna P[..]lipp[...]
geb. 7. März 1[..]<br /† 14. Mai 17[..]
vm. Ma[..]m.
Seinsheim
† 14. M[..].
Amalia Elisabeth
geb. 7. April 1686,
† 12. September
1757,
vm. Otto Ernst Gf.
[..]burg-Styrum
† 4. März 1754.
Eleonora
geb. 2. Juli 1688,
† 12. Februar 1763,
vm. Crato Wilhelm
Anton Gf. Oettingen-
Baldern
† 1751.
Katharina Elisabeth,
geb. 17. März 1692,
† 27. Februar 1777,
vm. Friedrich Moriz
Graf Nostiz
† 19. Nov, 1716.
Zwei Söhne
jung †.
Eugen Franz Erwein [S. 130]
geb. 27. Jänner 1727,
† 25. Juli 1801,
Ritter des gold. Vließes.
1) Maria Elisabeth Fürstin Salm
geb. 4. April 1729,
† 4. März 1775.
2) Maria Therese Fürstin Colloredo
geb. 18. Juli 1744. †.
Joseph Bo[..]ra
geb. [...] 1708,
† 24. [...] 1772.
Bern[...]Gräfin
[...]erg
geb. [...]ember
† 13[...]1769.
Anna Katharina
Sophie
geb. 30. Juli 1702,
† 25. Nov. 1768,
vm. Franz Arnold
Marquis Hoensbroech.
Anna Katharina
geb. 1703,
† 1745.
Sophie Anna
geb. 1704,
† 1710.
Karolina Theresia
geb. 1705,
† 1739.
Eva Theresia
geb. 1707,
† 1794,
Aebtissin.
Anna Eva
Eleonora
geb. 1709,
† 1710.
Melchior Friedrich
Joseph
geb. 14. März
1711,
† 27. Februar
1754,
Domherr.
Maria Anna
Johanna
geb. 1712,
† 1788.
Marie Christine
geb. 20. September
1754,
† 25. August 1797,
vm. Franz Graf
Taroucca.
Amalie Ludovica
geb. 31. Jänner
1756, † 31. Dec. 1802,
Stiftsdame zu
Mons.
Maria Theresia
geb. 7. Juli
1758, †.
vm. Johann Rud.
Gf. Czernin.
Elisabeth Franziska
geb. 7. Juni
1759. †,
Stiftsdame zu
Thorn.
Maria Franziska
geb. 28. Juli
1763. †,
vm. Franz Joseph
Gf. Sternberg.
Wilhelm Eugen
geb. 23. October
1765,
† 26. Mai 1770.
Marquard Wilhelm
geb. 28. December
1766,
† 12. April 1769.
Bernhardine Therese
geb. 13. September 173[.]
† 7. April 1780,
vm. Franz Philipp Fürst
Hatzfeld
† 5. November 1779.
Hugo Damian Erwein
[S. 140, im Texte]
geb. 27. October 1738,
† 29. März 1817.
Maria Anna Gräfin Stadion
geb. 11. Juni 1746,
† 15. November 1817.
Karoline Sophie
geb. 1740,
† 1743.
Karl Friedrich
Melchior,
geb. 1742, † 1743.
Friedrich Franz Anton
geb. 1746, † 1747.
Oesterreichischer Ast.      Bayerischer Ast
(Sch.-Wiesentheid). 
    Böhmischer Ast.
Bernhardine Anna
Maria
geb. 1764, † 1765.
Emerich Friedrich
geb. 1767, † 1772.
Franz Philipp Joseph [S. 140]
geb. 14. September 1768,
† 18. August 1841,
Marie Sophie Antonie Gräfin von
der Leyen [S. 141, im Texte]
geb. 23. Juli 1769,
† 18. Jänner 1834.
Maria Anna
geb. 1769, † 17710.
Bernhard Joseph
geb. 1771, † 1773.
Sophie Therese
geb. 15. August 1772,
† 4. Juli 1810,
vm. Philipp Franz
Fürst von Leyen.
Erwein Franz Damian [4]
geb. 7. April 1776,
† 5. December 1840.
Ferdinanda Isabella Gräfin
Westphal
geb. 19. October 1787,
† 11. August 1813.
Friedrich Karl Joseph
geb. 2. August
1784,
† 24. März 1849.
Anna Maria Freiin
von Kerpen [1]
geb. 13. November
1784,
† 8. October
1862.
Karl Theodor
Erwein
geb. 17. September, 1790,
† 4. December
1841.
Ernestine Gräfin
Kuenburg
geb. 2. Mai 1800.
Erwein Damian
Hugo
geb. 14. Novemb.
1791.
Philipp Franz
geb. 14. Februar
1793.
Maria Anna
geb. 27. Juni
1794.
Karolina
geb. 12. Februar
1796.
Sophie
geb. 24. November
1798, †,
vm. Erwein Karl
Fürst von Leyen.
Friedrich Damian
geb. 26. Mai 1800,
† 4. Mai 1874,
Malteser-Ritter
[S. 142, im Texte].
Eugenie Rosalia
geb. 4. September
1801.
Karl Eduard
geb. 2. Mai 1803
† 24. April
1854.
Anna Gräfin
Bolza
geb. 4. August
1806.
Erwein Damian
geb. 25. Mai 1805,
† 29. April 1865.
Sophie Gräfin Eltz
geb. 20. Februar
1814.
Maria Anna
geb. 31. Jänner 1809,
vm. Maximilian
Freih. Loë.
Clemens
geb. 8. October 1810.
Irene Gräfin Batthyány,
geb. 31. December
1812.
Franz
geb. 27. Juli
1813.
Sch.-Buchheim.
Maria Anna
geb. 27. August
1836,
vm. Franz Gf.
Schaffgotsch.
Eugenie Friederike
11. Februar
1841,
vm. Heinrich Gf.
Wurmbrand.
Erwein Friedrich Karl
[S. 141, im Texte]
geb. 7. November 1842
Franziska Fürstin Trauttmansdorff
[S. 141, im Texte]
geb. 25. Juni 1844.
Karolina Anna Sophie
geb. 26. November 1843,
vm. Karl Borrom. Graf
Arco-Valley,
gesch. u. wiederverm.
Wilh. Freih. Künsberg.
Sophie
geb. 14. Juli
1847, †.
Anna
geb. 4. September
1848,
vm. Anton von Ludwigstorff
Freih. von Goldlamp.
Athenais Ferdinande
Marie
geb. 21. Jänner
1840.
Sophie Elma
Marie
geb. 20. Mai
1841.
[Er]wein
[]Nov.
[18.].
Arthur
geb. 30. Jänner 1846.
Stephanie Prinzessin
Hohenlohe-Schillingsfürst
geb. 6. Juli 1851.
Marie Irene
geb. 20, Jänner 1872.
Friedrich
geb. 10. März
1847.
Marie
geb. 12. Dec.
1848.
Clemens
geb. 12. Juli
1855.
Anna Maria
geb. 4. März
1865.
Franziska
geb. 23. März
1866.
Maria Karolina
geb. 19. Mai
1867.
Friedrich
geb. []3. Februar
1869.Erwein
geb. 16. August
1871.
Erwein [3]
geb. 17.Mai
181[2]
Christine Gräfin
[Brühl]
geb. 28. März
1817.
Philipp Rudolph
geb. 23. December
1800, †.
Karl Friedrich
geb. 10. April 1840,
Johanna Prinzessin
Lobkowitz
geb. 16. Juni 1840.
Friedrich Erwein
geb. 11. September
1841,
Therese Gräfin
Czernin
geb. 19. Dec. 1843.
Franz Max.
Karl
geb. 24. Jänner
1844.
Anna Maria
Augusta
geb. 20. Juni
1845.
Maria Elisabeth
geb. 4. Sept.
1848,
vm. Egon Freih.
Schönberg.
Maria Wilhelmine
geb. 25. Juni
1854.
Adalbert
geb. 2. Juli
1854.
Maria Paula
geb. 22. Jänner
1861.
Erwein
geb. 2. August
1862.
Johann Nep.
geb. 3. April
1864.
Friedrich
geb. 4. October
1865.
Joseph
geb. 15. November
1866.
Franz
geb. 4. August
1870.

  1. Die in den Klammern [ ] befindlichen Zahlen weisen auf die kürzeren Biographien, welche sich auf S. 133–139 (Nr. 1–16) befinden, wenn aber ein S. voransteht, auf die Seitenzahl, auf welcher die ausführlichere Lebensbeschreibung des Betreffenden steht.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. In der Vorlage ohne Seitenzahl.